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4:3 – Lajci: „Das war richtig gut“

Eintracht zieht mit Sieg beim BV Cloppenburg ins Pokal-Viertelfinale ein

Die Nordhorner sind damit nur noch zwei Schritte vom DFB-Pokal entfernt. Das Team von Eintracht-Trainer Shefqet Lajci zeigte eine starke Leistung und revanchierte sich mit dem Sieg für die 1:2-Niederlage in der Meisterschaft vor knapp zwei Wochen.

tar/ml Cloppenburg. Die Oberliga-Fußballer von Eintracht Nordhorn haben dem Regionalliga-Absteiger BV Cloppenburg gestern Abend einen packenden Pokalkampf geliefert und sind mit einem 4:3 (3:3)-Sieg in das Viertelfinale des Niedersachsenpokals eingezogen. Es war ein richtige Spektakel, das die 900 Zuschauer in der Arena Oldenburger Münsterland erlebten – viele Tore, packende Szenen und jede Menge Emotionen. Die Nordhorner verdienten sich den Sieg mit einer abgeklärten zweiten Halbzeit, nachdem es mit dem 3:3 zur Pause praktisch bei Null wieder losgegangen war. Den entscheidenden Treffer für die Mannschaft von Eintracht-Trainer Shefqet Lajci erzielte Kevin Thiel in der 56. Minute. „Das war richtig gut. So gut haben wir seit anderthalb Jahren nicht mehr gespielt“, sagte Lajci.

ach einer Abtastphase zu Beginn gaben die Nordhorner in der 9. Minute den Startschuss für eine denkwürdige erste Halbzeit: Stürmer Dennis Brode verlud den Cloppenburger Keeper Thomas Wegmann mit einem schönen Kopfball gegen die Laufrichtung – das erste Tor des Angreifers in der neuen Saison. Jetzt agierten beide Mannschaften mit offenem Visier und die Cloppenburger antworteten nur vier Minuten später mit dem Treffer zum 1:1-Ausgleich. BVC-Stürmer Rogier Krohne vollendete aus kurzer Distanz (13.). Und es ging weiter hin und her: Nach der erneuten Führung durch Brode (27.) glichen die Gastgeber nicht nur durch Dionysios Ypsilos aus (32.), sie gingen auch durch ihren Kapitän Christian Willen in Führung (34.). Kurios: Die Nordhorner kassierten diese Gegentreffer, unmittelbar nachdem Trainer Shefqet Lajci von Schiedsrichter Jens Kremer (Papenburg) auf die Tribüne verbannt worden war. Vorausgegangen war ein Wortwechsel des Fußballlehrers mit einem der Schiedsrichter-Assistenten.

Von den beiden Gegentoren ließen sich die Gäste allerdings nicht aus dem Konzept bringen und kamen in der 37. Minute durch einen von Kapitän Herion Novaku verwandelten Foulelfmeter zum 3:3-Ausgleich. Stürmer Dennis Brode war im Zweikampf mit Robin Huisman de Jong zu Boden gegangen und der Referee hatte auf Strafstoß entschieden.

Durch die Halbzeitpause verloren die Nordhorner nicht ihre Linie. Der Lohn war das Tor zum 4:3-Endstand durch Mittelfeldspieler Kevin Thiel (56.). Die Cloppenburger wurden nach dem erneuten Rückstand hektisch, während die Nordhorner den Sieg abgeklärt nach Hause brachten. Die Endphase hätte für sie sogar richtig entspannt verlaufen können, hätte Brode in der 78. Minute mit einem fünften Treffer alles klar gemacht. Der Angreifer umspielte BVC-Keeper Wegmann, schoss, dann jedoch klärte der Cloppenburger Huisman de Jong auf der Linie. Aufregung herrschte noch einmal, als Rogier Krohne in der Nachspielzeit volley ins Tor der Nordhorner traf. Der Treffer wurde jedoch wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben – und das völlig zu Recht. So blieb es beim 4:3 für die Nordhorner, die den den BVC nun zum dritten Mal in Folge aus dem Pokal befördert haben.

Quelle: Grafschafter Nachrichten

Eingestellt am 26. August 2009 • Kategorie: Amateurmarkt Allgemein, News

Eingestellt von Schreiberling
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