Andervenne fehlt zum Titel die Konstanz
ho Emsland.-Es hatte nicht sollen sein. Die Fußballerinnen des SV Heidekraut Andervenne konnten das vor der Serie angepeilten Ziel nicht ganz realisieren. Andervenne bleibt der Liga als Tabellenzweiter in der kommenden Serie erhalten. Union Meppen, Werlte und Twist beenden die Saison mit Mittelfeldplätzen und erreichten ihre Mimimalziele.
War der Auftakt bei Andervenne noch verheißungsvoll, so fehlte es zwischenzeitlich und am Ende an Souveränität, Cleverness und insbesondere Kontinuität. Obwohl das Scheel-Team überwiegend ansprechende Leistungen zeigte und bei 68 Toren nur 18 Gegentreffer kassierte, reichte es wieder nicht für die erhoffte Meisterschaft.
Andervenne belegte mit zehn Punkten Abstand zum dritten Mal den zweiten Rang. Ebenfalls weit entfernt sind sie vom souveränen Tabellenführer Scharmbeckstotel, die mit 14 Punkten Vorsprung frühzeitig die Meisterschaft feierten. Nur das Scheel-Team nahm dem Tabellenführer im Hinspiel einen Punkt ab.
Nach dem Abstieg aus der Regionalliga machte das Team von FSG-Trainer Dieter Wessels einen Verjüngungsprozess durch. Als Saisonziel wurde ein Mittelfeldplatz angepeilt. Als Achter nach der Hinserie blieben sie hinter den Erwartungen zurück. Fehlende Konstanz, Konzentration sowie Erfahrenheit der Talente waren mit ausschlaggebend. Nach einer guten Wintervorbereitung erreichten die Twisterinnen am Ende den fünften Rang.
Union Meppen (7.) und Sparta Werlte (8.) trennen nur neun Tore voneinander. Beide Mannschaften können 26 Punkte auf der Habenseite verbuchen. Acht Siege stehen jeweils zwölf Niederlagen sowie zwei Remis gegenüber. Werlte besitzt weiterhin den kleinsten Kader der Oberliga und hatte gerade zum Ende der Serie durch eine enorm hohe Anzahl an Verletzten Mühe und Not, überhaupt eine schlagkräftige Elf auf das Spielfeld zu bekommen.
Die Kreisstädterinnen begannen schwach und steigerten sich kontinuierlich. Waren in der Hinserie noch einige Abstimmungsschwierigkeiten zu erkennen, zeigten sie in der Rückserie teilweise sehr ansehnliche Leistungen. Insgesamt betrachtet, steckt mehr Potenzial in dem Team von Trainer Alexander Hambach. Die Leistung muss allerdings über einen längeren Zeitraum abgerufen werden.
Alle vier Teams können sich auf ein Wiedersehen in der kommenden Serie freuen. Auch Scharmbeckstotel hat das Aufstiegsspiel zur Regionalliga verloren und kämpft in der nächsten Serie erneut um die Meisterschaft. Alleine dadurch bleibt die Liga bereits spannend.
Quelle: Emslandsport
Eingestellt von Schreiberling
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