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Oberligen Niedersachsen

GSC baut Vorsprung an der Spitze auf elf Punkte aus

Jetzt kann der Countdown beginnen. Nach dem 2:1-Erfolg bei Güldenstern Stade und der gleichzeitigen 1:2-Heimniederlage von Hansa Lüneburg gegen Weende braucht der Goslarer SC 08 aus den letzten sieben Spielen noch vier Siege, um die Meisterschaft in der Oststaffel der Fußball-Oberliga zu erringen und sich zunächst einmal für das Endspiel um die Niedersachsenmeisterschaft zu qualifizieren.

Die neuerliche Verbesserung der Ausgangsposition im Titelrennen war allerdings erst nach den erwarteten 90 Minuten harter Arbeit auf dem holprigen, knüppelharten Platz der Camper Höhe erreicht, denn in der zweiten Hälfte konnten die Gäste nicht mehr an die souveräne Vorstellung der ersten anknüpfen. In der Schlussphase mussten sie nach einem Blackout von Antonio Rubiano Prada sogar noch um den Sieg bangen. Der GSC-Keeper hatte einen in den Strafraum fliegenden Ball wohl total unterschätzt, so dass dieser plötzlich zur Überraschung aller Beteiligten im Tor lag. „Er hat überhaupt nicht reagiert. Das war völlig unverständlich“, so der verärgerte Trainer Goran Barjaktarevic, für den nur vor der Pause alles nach Plan verlaufen war.

Bereits in der 3. Minute erlief Luc Ndjock die zu kurze Rückgabe eines Staders Abwehrspielers und lupfte den Ball ins Tor, und nach 35 Minuten verwertete Daniel dos Santos eine Kombination über Necati Uluisik und Enrico Maaßen zum 2:0.

Mit diesen Toren im Rücken hatten die Goslarer im zweiten Durchgang „die Handbremse ein bisschen angezogen“, so der Trainer. Folge davon war, dass die Gastgeber stark gemacht wurden und sich mehr zutrauten. Da außerdem die zwei, drei guten Torchancen, die sich der GSC erarbeitete, nicht genutzt – Boris Fischer (60.) und Andreas Binder (65.) vergaben – und im Aufbau viele Fehler gemacht wurden, durften die Stader bis zum Schlusspfiff an einem Punkt schnuppern. Mehr allerdings auch nicht.

Goslarer SC 08: Rubiano-Prada – Bormann, Scheinpflug, Vranic, Endres, Dähling, Uluisik, Maaßen (70. Doll), Ndjock (67. Szweda), dos Santos (60. Binder), Fischer

Tore: 0:1 (3.) Ndjock, 0:2 (35.) dos Santos, 1:2 (74.) Quadt

Schiedsrichter:Hoyer (Weyhe) mit guter Leistung

Zuschauer: 150

Gelbe Karten: Scheinpflug

Quelle: Goslarsche Zeitung

 
Güldenstern Stade läuft dem Glück hinterher

Stade – Das Glück will sich den Oberligafußballern von TuS Güldenstern einfach nicht zuwenden. Beim 1:2 (0:2) auf der Camper Höhe in Stade gegen Tabellenführer Goslarer SC Sudmerberg verpassten Maurizio Greco und Patrick Klee sieben Minuten vor Schluss eine Flanke von Moris Kaiser zum möglichen Ausgleich. “Der dadurch mögliche Punktgewinn wäre zwar etwas glücklich gewesen, aber Pech hatten wir zuletzt ja genug”, kommentierte Trainer Martin König das gemeinsame Missgeschick seiner Angreifer. Glück hatte nur Matthias Quadt, der zehn Minuten vorher zum 1:2 traf, obwohl er den Ball nicht richtig traf und auch der gegnerische Torhüter das Spielgerät nicht unter Kontrolle brachte. Ungünstig auf den Spielverlauf wirkten sich das frühe 0:1 (3. Minute) und eine Verletzung von Anis Aichaoui aus. Für König heisst es jetzt, weiter konzentriert zu arbeiten und die Mannschaft auf das Abstiegsendspiel am Freitagspiel gegen TuS Celle FC vorzubereiten.

gb

Quelle: Hamburger Abendblatt/Harburger Rundschau

 

 
Hansa Lüneburg verliert überraschend

Lüneburg – Nach sportlich erfolgreichen Wochen gab es für die Fußballer des FC Hansa in der Oberliga Niedersachen einen Dämpfer. Der Tabellenzweite unterlag gegen den bereits als Absteiger feststehenden SCW Göttingen vor 300 Zuschauern in Wilschenbruch mit 1:2. “Besonders die erste Halbzeit war sehr schlecht. Heute ging bei uns kaum etwas”, monierte Hansas Co-Trainer Thomas Oelkers nach der Heimniederlage. In der 40. Minute fiel das erste Gegentor, als ein Göttinger Angreifer einen Heber über die Lüneburger Viererkette per Kopf an den herausstürzenden Keeper Christoph Heckert ins Tor bugsierte. Drei Minuten nach dem Wechsel keimte Hoffnung auf, als Felix Beck den Ball zum 1:1 in die Maschen drosch. Es folgte eine engagierte Viertelstunde mit zwei Chancen von Benjamin Tillack und Felix Beck. Doch das war nur ein Strohfeuer, das Göttingen in der 64. Minute mit dem Konter zum 2::1 löschte.

vst

Quelle: Hamburger Abendblatt/Lüneburger Rundschau

 

 
 
„Wir waren heute nicht richtig da“

Northeim (sd). Die Erfolgsserie der Oberliga-Fußballer des TuS Heeslingen ist am gestrigen Sonntag gerissen. Bei Eintracht Northeim unterlag die Elf von Torsten Gütschow mit 3:4 (1:2). „Ich habe heute das schwächste Spiel der Rückrunde gesehen. Wir waren einfach nicht richtig da und haben verdient verloren. Insbesondere in der ersten Halbzeit haben wir eine ganz, ganz schwache Vorstellung abgeliefert“, so Heeslingens Coach.

Gütschows Kritik ist verständlich, denn in den ersten 45 Minuten blieb seine Mannschaft weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. „Einige Spieler haben wohl gedacht, wir fahren nach Northeim und kriegen die Punkte geschenkt. In dieser Klasse kann man sich so eine Einstellung aber keinesfalls leisten. Das war ein lauer Sommerkick von uns, der von den Northeimern gnadenlos bestraft wurde“, lautete das Fazit nach 90 enttäuschenden Minuten.

Dies galt vor allen Dingen für die erste Halbzeit, in der die munter aufspielenden Northeimer durch Tore von Kevin Eckert (16.) und Muhamed Alawie (25.) früh mit 2:0 in Führung gegangen waren, ehe Björn Mickelat kurz vor der Pause auf 1:2 (42.) verkürzen konnte.

Was in der Halbzeitpause folgte, war aber keineswegs nur eine gehörige Standpauke. Vielmehr zog Gütschow auch personelle Konsequenzen und brachte gleich drei neue Spieler. Die Maßnahme trug schon bald Früchte, denn der eingewechselte Herman Mulweme glich nach knapp einer Stunde zum 2:2 aus (57.). „Danach hätten wir in Führung gehen müssen, aber wir haben es versäumt, beste Chancen in Tore umzumünzen“, schilderte Co-Trainer Horst Lemke den weiteren Verlauf des zweiten Durchgangs, in dem Muhamed Alawic Northeim abermals mit 3:2 in Front brachte (74). Kurz vor Ende der Partie schlugen die Platzherren abermals zu, als Kevin Eckert per Freistoß das umstrittene 4:2 (87.) erzielte.

„Angeblich soll Hendrik den Ball hinter der Linie gefangen haben. Allerdings war die Entscheidung mehr als strittig“, so Horst Lemke. In den verbleibenden drei Minuten verkürzte Daniel Lippold per Handelfmeter noch auf 3:4, doch zu mehr reichte es nicht mehr. „Mit dem Schlusspfiff hätte Daniel beinahe noch den Ausgleich erzielt, aber es sollte heute einfach nicht sein. Andererseits haben wir das Spiel schon im ersten Durchgang verloren und dürfen uns eigentlich nicht beschweren. Ich hoffe, dass es die berühmte Niederlage zum richtigen Zeitpunkt war, denn so werden wir uns ganz bestimmt nicht wieder präsentieren“, so ein verärgerter Torsten Gütschow nach dem Schlusspfiff.

Eintr. Northeim – Heeslingen 4:3 (2:1)

Eintracht Northeim: Dominik Hillemann – Sebastian Marx, Markus Schnepel, Sascha Pleßmann, Marcel Braun, Muhamed Alawie, Alexander Kröll, Youssef Souleiman, Kevin Eckert (90. Sascha Bendroth), Mehdi Mohebieh, Rezan Akcam (59. Michael Misch).

TuS Heeslingen: Hendrik Lemke – Dominik Bremer (46. Janis Müller), Jan Koch, Sebastian Sautner, Björn Mickelat, Thomas Johrden, Lukas Weihe, Andreas Förster (46. Herman Mulweme), Walerij Hettich, Sead Kucevic, Daniel Grimm (46. Daniel Lippold).

Tore: 1:0 Kevin Eckert (16.), 2:0 Muhamed Alawie (25.), 2:1 Björn Mickelat (42.), 2:2 Herman Mulweme (57.), 3:2 Muhamed Alawie (74.), 4:2 Kevin Eckert (87.), 4:3 Daniel Lippold (88./Handelfmeter).

Schiedsrichter: Markus Pondruff (FSC Lohfelden).

Zuschauer: 240.

Quelle: Zevener Zeitung

 

 
 
Den Moorteufeln fehlt die nötige Cleverness

Bornreihe verliert nach unnötigen Patzern in der Defensive auf eigenem Platz gegen Gifhorn mit 2:3

Von Werner Maaß

Bornreihe. Ziemlich genau ein halbes Jahr ist es her, als der SV Blau-Weiß Bornreihe zuletzt in der Fußball-Oberliga Niedersachsen Ost auf eigenem Platz verloren hatte. Damals im Lokalderby mit 0:3 gegen den VSK Osterholz-Scharmbeck. Gestern hat es die Moorteufel erneut erwischt. Dem MTV Gifhorn reichte eine durchwachsene Leistung, um mit dem 3:2 (2:0)-Erfolg alle drei Punkte mit auf die Heimreise zu nehmen.

Dabei war diese Niederlage mehr als unnötig. Der Vorjahresmeister aus Gifhorn erwies sich keineswegs als Übermannschaft, war aber in den entscheidenden Momenten einfach ein wenig cleverer. Und das reichte diesmal aus. Für Bornreihe wird es mit dieser Heimpleite im Kampf um den Klassenerhalt immer enger, zumal es in den folgenden Wochen gegen die Schwergewichte der Liga geht.

Doppelt bitter: In den nächsten Partien wird Trainer Marko Rebien auf Tino Brünjes verzichten müssen. Brünjes stellte sich nach 87 Minuten nicht eben geschickt an, als er in einem Zweikampf mit dem gerade zwei Minuten zuvor eingewechselten Steven Flettner zu Boden ging. Brünjes ließ sich zu einer Tätlichkeit hinreißen, die Rote Karte war die logische Konsequenz. Der Routinier, der mittlerweile zu den Schlüsselspielern im Team zählt, dürfte den Moorteufeln mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen.

Es war nichts anderes als eine Frustreaktion von Tino Brünjes. Denn Frust hatten die Bornreiher eine Menge zu verarbeiten. Allein der Auftakt in die Partie verlief unglücklich, wie er unglücklicher nicht hätte sein können. Julian Geils hatte die Sonderaufgabe, den Gifhorner Goalgetter Fabian Klos auszuschalten. Klos hatte vor kurzem einen Profivertrag vom Bundesligisten VfL Wolfsburg unterschrieben. Gerade einmal 150 Sekunden waren gespielt, da semmelte Geils am Ball vorbei. Klos sagte danke und schob das Leder vorbei an Torwart Florian Leschnik zur Gifhorner Führung ein.

Fortan war Bornreihe das eindeutig aktivere Team, hatte mehr Ballbesitz, die ganz großen Torchancen blieben aber Mangelware. Die größte Möglichkeit hatte Jonathan Klimmek, der aus 20 Metern abgezogen hatte, doch das Leder klatschte gegen die Unterkante der Latte und sprang vom Boden zurück ins Feld (12.).

Durchgang Nummer eins endete, wie er für die Moorteufel begonnen hatte: Mit einem völlig unnötigen Gegentreffer. Manndecker Joshua von Glahn hatte bei einem Kopfballduell ein überflüssiges Foul begangen. Gifhorns Kapitän Dominik Lütge hämmerte das Leder aus 18 Metern ins Tor (43.).

Als die Hausherren mit dem Treffer zum 0:3 durch Pascal Klein den Moorteufeln den dritten Punch versetzt hatten (68.), schien die Partie gelaufen zu sein. Klein hatte nach einem schulbuchmäßigen Konter Bornreihes Libero Jan Meyerdierks im Laufduell abgeschüttelt wie eine lästige Fliege und aus spitzem Winkel unhaltbar vollstreckt.

Zwei Aktionen unmittelbar hintereinander brachten die Moorteufel aber doch noch zurück ins Spiel: Zunächst brachte Christian Holldorf sein Team mit einem sicher verwandelten Handelfmeter auf 1:3 heran (74.), dann holte sich Gifhorns Naglis Juknewitschius die Rote Karte ab, als der dem Schiedsrichterassistenten einige unpassende Worte gesagt hatte (76.).

Eine Viertelstunde war noch zu spielen, Bornreihe war in Überzahl. Bornreihes Trainer Marko Rebien löste den Libero auf und brachte Henry Sung ins Spiel. Doch mit dem Platzverweis für Tino Brünjes nahm die Aufholjagd der Moorteufel ein jähes Ende. Bornreihe verkürzte zwar noch auf 2:3, nachdem Julian Geils einen Freistoß schnell ausgeführt und Kerim Batouche mit einem schönen Kopfball ins rechte obere Ecke getroffen hatte (89.). Doch zu mehr reichte es nicht, die Moorteufel verstanden es nicht mehr, in der Nachspielzeit genügend Druck aufzubauen. So stand am Ende eine 2:3-Niederlage zu Buche, die erstens durchaus vermeidbar war und zweitens die Moorteufel im Kampf um den Klassenerhalt in ziemliche Bedrängnis bringen könnte.

Quelle: Osterholzer Kreisblatt/Wümme Zeitung

 

 
3:2, aber MTV bezahlt den Sieg teuer

Fußball-Oberliga: Gifhorner gewinnen in Bornreihe – Rot für Juknewitschius – Bewernick mit Schulterverletzung

Von Jens Neumann

GIFHORN. Zufrieden war er nicht, glücklich schon mal gar nicht. Das Einzige, was Klaus Fricke gefallen hatte, war das Ergebnis: Seine Oberliga-Fußballer des MTV Gifhorn gewannen beim SV BW Bornreihe mit 3:2 (2:0) – und bezahlten den Sieg richtig teuer.

Denn zum einen sah Naglis Juknewitschius in der 76. Minute wegen Beleidigung des Schiedsrichter-Assistenten die Rote Karte und wird damit in den nächsten Wochen fehlen. Und zum anderen schied Rick Bewernick mit einer schweren Schulterverletzung aus. “Es besteht der Verdacht auf Schulterbruch”, sagte der MTV-Trainer und fügte an: “Die Personalsituation bei uns wird immer schlimmer.”

Die ersten Nackenschläge hatten die Schwarz-Gelben bereits vor dem Anpfiff hinnehmen müssen: Zwar kehrten Chris Meierhoff und Fabian Klos nach ihren Zerrungen in die Startelf zurück, doch dafür fielen Artem Schur (Zerrung) und Massimiliano Anacleto (Magen-Darm-Probleme) kurzfristig aus. “Und selbst unser Physiotherapeut Ditmar Lippke konnte aufgrund eines Hexenschusses nicht dabei sein”, berichtete Fricke.

Doch zurück nach Bornreihe, wo sich MTV-Torjäger Fabian Klos eindrucksvoll zurückmeldete – in der vierten Minute: Nach einem langen Abschlag von Torwart Michael Krauskopf erzielte der Gifhorner Mittelstürmer bereits seinen 18. Saisontreffer zur frühen 1:0-Führung. Doch Sicherheit gab dieser Treffer den Gästen nicht.

“Wir haben keine gute erste Halbzeit gespielt. Bornreihe war spielerisch besser als wir”, meinte Klaus Fricke. Dennoch: Jubeln durften bis Pausenpfiff nur noch die Gäste. Einen Freistoß drosch Dominik Lütge zwei Minuten vor dem Seitenwechsel zum 2:0 in die Maschen. “Das Ergebnis hat wirklich über den Spielverlauf hinweg getäuscht.”

In Durchgang 2 wurden die Gifhorner dann besser – und kamen nun auch verdient zu einem Tor. Einen Konter schloss Pascal Klein nach 68 Minuten zur 3:0-Führung ab. Trotzdem wurde es noch einmal hektisch: Einen fragwürdigen Handelfmeter verwandelte Holldorf (74.) zum 1:3, und eine Minute vor dem Abpfiff gelang Batouche noch der Anschlusstreffer. Da standen dann jeweils nur noch zehn Akteure auf dem Platz, denn außer Juknewitschius handelte sich Tino Brünjes (87.) wegen einer Tätlichkeit ebenfalls Rot ein.

Tore: 0:1 Klos (4.), 0:2 Lütge (43.), 0:3 Klein (68.), 1:3 Holldorf (74., HE), 2:3 Batouche (89.).

Rote Karten: Juknewitschius (MTV, 76.), T. Brünjes (SV, 87.).

MTV: Krauskopf – Barkallah, Meierhoff, Wötzel, Hennecke – Juknewitschius, Jfeily (46. Schilling), Lütge – Klein, Bewernick (66. Zaibi) – Klos (85. Flettner).

Quelle: Osterholzer Kreisblatt/Wümme Zeitung

 

 
 
RSV lässt Hiob ziehen

Nach 1:2 gegen FT Braunschweig kaum noch Chancen auf Klassenerhalt

Von Matthias Freese

ROTENBURG Das Wort zum Sonntag kam nicht von Hartmut Schwolow – es kam von einem Gäste-Fan. “Absteiger”, rief er den Oberliga-Fußballern des Rotenburger SV noch zu, ehe auch er als einer der letzten Zuschauer die Tribüne des Ahe-Stadions verließ. Coach Schwolow hatte derweil seine frustrierten Balltreter um sich versammelt, um ihnen nach der wohl folgenschweren 1:2 (1:1)-Heimpleite gegen FT Braunschweig Mut zuzusprechen.

Es war nicht die Zeit des Draufhauens, wohl aber die Zeit für Realismus. “Ganz objektiv betrachtet wissen wir, dass es nun mehr als schwer wird. Es geht jetzt vor allem darum, die Jungs aufzubauen”, sprach ein von der Niederlage gezeichneter Trainer mit ungewohnt dünner Stimme. Der Klassenerhalt in der Oberliga – er ist nur noch am Horizont erkennbar. Es bedarf nun wohl eines kleinen Wunders von der Wümme, nachdem die Rotenburger das Schicksalsspiel gegen die Freien Turner aus Braunschweig beendeten wie ein Ungeübter seinen Auftritt am Reck – Absturz statt Aufschwung. “Dass das nicht förderlich für den Klassenerhalt war, ist klar – dafür muss man weder A-Lizenz-Inhaber noch Mathematikprofessor sein”, bemerkte RSV-Geschäftsführer Henri Ohlmann.

Noch sechs Spiele stehen aus, doch die Planungen für die neue Serie laufen längst (siehe auch unten stehender Bericht). Und dazu gehört, dass der RSV seine Zukunft ohne Torjäger Patrick Hiob angeht. “Wir sind uns beide im Klaren, dass die Zusammenarbeit im Sommer beendet wird”, spricht Ohlmann von einer “einvernehmlichen Auflösung” des eigentlich noch bis 2010 laufenden Vertrages. Bereits im Winter hatte Hiob den RSV ja schon verlassen wollen, um sich dem Hamburger Landesligisten Germania Schnelsen anzuschließen, damals aber keine Freigabe bekommen.

Nurhak Akbayir hat Coach Hartmut Schwolow schon jetzt aussortiert – der erst in der Winterpause gekommene Nachwuchsstürmer war unter der Woche dem Training unentschuldigt ferngeblieben. “Das Thema ist für mich erledigt”, erklärte Schwolow. Henri Ohlmann kalkuliert derweil weitere personelle Verluste ein und sagt: “Dass wir nicht alle halten können, ist doch klar. Aber ich setze darauf, dass die Spieler wissen, dass es sich für sie wegen 50 Euro mehr nicht lohnt, quer durch die Gegend zu fahren.” Doch da einige Akteure ja auch von weiter weg anreisen, ist es nicht ausgeschlossen, dass etwa Ersatzkeeper Torben Stradtmann das Angebot des Oberligisten TuS Celle FC als Nummer zwei hinter Eike Mach oder das des TV Jahn Schneverdingen, Bezirksoberligist in spe, annimmt. Auch der Verbleib von Stammkeeper Paul Franke ist längst nicht sicher. Und es sind nicht die einzigen Wackelkandidaten. Immerhin verlängerte nach Christoph Grube jetzt auch Tobias Delventhal aus dem aktuellen Kader. Zudem sagte Jan-Philipp Thom aus der eigenen A-Jugend zu.

Quelle: Rotenburger Kreiszeitung

 

 
Freie Turner klettern aus der Abstiegszone

Walther-Elf gewinnt beim Rotenburger SV mit 2:1

Fußball-Oberligist Freie Turner steht erstmals seit August wieder auf einem Nicht-Abstiegsplatz. Bei Mitkonkurrent Rotenburger SV siegte die Mannschaft von Trainer Uwe Walther knapp mit 2:1 (1:1).

“Das war ein schwer erkämpfter Sieg”, fand Walther und hatte dabei einige Schwächephasen seines Teams im Blick. In den ersten Minuten des Spiels sei dieses bei gegnerischen Standardsituationen wie ein Hühnerhaufen herumgelaufen.

Doch danach fanden die Gäste ins Spiel und gingen nach einem Abschlag und Verlängerung durch Stürmer Jörn Winkler durch Taner Binbir in Führung.

Durch eine schwache Phase der Turner vor der Pause kam Rotenburg zum Ausgleich und drückte weiter. Anschließend erspielten sich die Turner jedoch einige Gelegenheiten, von denen Winkler die größte an die Latte setzte.

Besser machte es der Angreifer beim 2:1-Siegtreffer, der die Turner durchatmen lässt. “Wir haben jetzt das Glück, das in der Hinserie fehlte”, meint Walther und hofft auf eine befreiende Wirkung der Kletterpartie auf die sicheren Ränge.

Tore: 0:1 Taner Binbir (33.), 1:1 Tobias Kirschke (45+1.), 1:2 Jörn Winkler (75.).

Freie Turner: Later – Kamp, Homann, Dierschke – Eggers, Hinkel (27. Michnik), Krüger, Knappe (61. Henschel), Kierdorf (70. Körner), Binbir – Winkler. ht

Quelle: Braunschweiger Zeitung

 

 
SSV schenkt Pausenführung noch her

Fußball-Oberliga: Vorsfelde verliert Heimspiel gegen Ottersberg mit 2:4 – Abdelkarim und Drasyk treffen

Von Arne Buchcik

VORSFELDE. Die kleine Serie ist schon wieder gerissen: Fußball-Oberligist SSV Vorsfelde verlor gegen den TSV Ottersberg mit 2:4 (2:1). Und das, obwohl die Mannschaft von Trainer Holger Ballwanz mit einer Führung in die zweite Halbzeit gegangen war.

Gleich durch die erste Torchance des Tages ging der SSV in Führung. Eine Ecke von Adam Drasyk rutschte bis zu Ibrahim Abdelkarim durch. Der schoss den Ball trocken in das Tor (23. Minute). Doch die Gäste glichen bereits kurz darauf wieder aus. Oliver Freund hatte keine Mühe, nach einer Flanke das Spielgerät unbedrängt an Torwart Daniel Pribyl vorbeizuköpfen – 1:1 (34.).

Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen ließen die Vorsfelder die Köpfe noch nicht hängen. Noch vor der Pause traf Drasyk per Freistoß zum 2:1 (44.). “Die Führung war aber auch das einzig Positive an der ersten Hälfte. Einige Spieler dachten wohl, nicht 100 Prozent geben zu müssen”, kritisiert Ballwanz.

Doch anstatt hellwach zu sein, kam der SSV schläfrig aus der Kabine. Gilmar Serafim de Couto kam aus dem Getümmel heraus an den Ball und erzielte – wenn auch glücklich – abermals den Ausgleich (47.). Das war allerdings kein Weckruf für die Eberstädter. Es wurde eher noch schlimmer: Robert Schröder vertändelte den Ball im Mittelfeld, Ottersberg machte es daraufhin schnell, sodass Lars Behrens vollkommen allein vor Pribyl die Führung erzielte (65.). Kurz vor dem Abpfiff traf schließlich auch noch Enes Yildirim, nachdem er fast die gesamte SSV-Abwehr ausgetanzt hatte (81.).

“Ich habe extra zur zweiten Halbzeit auf zwei Sechser vor der Abwehr umgestellt. Damit wir mehr Sicherheit bekommen. Aber diese taktische Maßnahme war nach dem 2:2 wieder völlig über den Haufen geworfen”, klagt der Vorsfelder Coach und fügt hinzu: “Uns hat es wieder einmal etwas an Konzentration gefehlt. Wir haben leider zu einfache Fehler gemacht.”

Tore: 1:0 Abdelkarim (23.), 1:1 Freund (34.), 2:1 Drasyk (44.), 2:2 Gilmar Serafim de Couto (47.), 2:3 Behrens (65.), 2:4 Yildirim (81.).

SSV Vorsfelde: Pribyl – Magri, Teichmann (68. Putaro), Hetmantzyk, Conen (74. Zveratic) – Kruppe (61. Ögüt), Schröder, Drasyk, Ademeit – Abdelkarim, von der Ohe.

Quelle: Wolfsburger Nachrichten

 

 
Einstand nach Maß für Gilmar

Tor in der 47. Minute: Oberliga-Debütant ebnet Weg zum Ottersberger 4:2-Sieg

Von Ehrhard Müller

Ottersberg. Gleich in seinem ersten Einsatz für die Oberliga-Fußballmannschaft des TSV Ottersberg hat sich der gebürtige Brasilianer Gilmar große Verdienste erworben. Der Stürmer erzielte im Auswärtsspiel gegen den in der ersten Halbzeit erstaunlich starken Tabellenletzten SSV Vorsfelde nach 47 Minuten das 2:2 – und legte damit den Grundstein zum ersten Ottersberger Dreier seit dem 8. März.

Trainer Axel Sammreys Elf gelang nach einem zweimaligen Rückstand noch ein 4:2 (1:2)-Sieg, bei dem sich ferner Abwehrchef Oliver Freund (34.), Torjäger Lars Behrens mit seinem 14. Saisontreffer (65.) und der nach 72 Minuten eingewechselte Stürmer Enes Yildirim (81.) in die Schützenliste eintragen lassen konnten. Yildirim war für den nach einem Tritt auf das Sprunggelenk verletzt ausgeschiedenen Gilmar gekommen. Bis dahin hatte der erstmals für die Erste spielberechtigte Südamerikaner eine starke Vorstellung abgeliefert. “Eine absolute Verstärkung für unsere Mannschaft”, lobte Sammrey den Debütanten, “er ist von der ersten Minute an eine Unruheherd für die Vorsfelder Abwehr gewesen.” Der neuerdings mit einem portugiesischen Pass ausgestattete Brasilianer verstand es mehrfach, seinen robusten Körper einzusetzen. Dadurch konnte er sich immer wieder erfolgreich am Kombinationsspiel des TSV Ottersberg beteiligen.

Bei seinem ersten Oberliga-Tor für den TSV Ottersberg jedoch glänzte “Jimmy” als entschlossener Solist. Nach einem Zuspiel von Lars Behrens in den Strafraum behauptete er sich gegen gleich drei Vorsfelder, die ihn nicht am Torschuss hindern konnten. Letztendlich hatte Gilmar zwei Abwehrspieler verschlissen, ehe er ein Opfer seiner Zweikampfstärke wurde. Mehrfach gefoult, ging es für ihn nach 72 Minuten nicht mehr weiter.

Mit Torwart David Mundt und Mittelfeldspieler Alexander Fahrenholz schenkte Sammrey gestern zwei weiteren Saisondebütanten das Vertrauen. Während Mundt bei den Gegentoren machtlos war und nach Sammreys Ansicht eine “solide Leistung” bot, profitierte Fahrenholz von einer während des “Aufwärmens” erlittenen Verletzung Florian Reppins. Vorrangig mit Defensivaufgaben bedacht, lieferte der Youngster eine “sehr, sehr gute Leistung” (Sammrey) ab. Das vom Trainer ausgestellte Zeugnis: “Er ist selbstbewusst aufgetreten und hat jede Menge Bälle abgelaufen.”

Eine weitere Änderung beim TSV Ottersberg: Sammrey hatte sich für ein 3:5:2-System entschieden, in dem jedoch zunächst die Feinabstimmung fehlte. Nicht zuletzt deshalb musste er im Anschluss an zwei Standardsituationen Gegentore durch Ibrahim Abdelkarim (23.) und Adam Drasyk (44.) hinnehmen. Zunächst hatte der TSV Ottersberg einen Eckball, anschließend einen 18-Meter-Freistoß nicht abwehren können. “Eine erste Halbzeit zum Haare raufen”, kommentierte Sammrey das Geschehen bis zum Seitenwechsel. Seine Mannschaft hatte sich kaum Torchancen erspielt, verlor nach zwei Vorsfelder Standards die Ordnung und kassierte das zweite Gegentor zu einem psychologisch äußerst ungünstigen Zeitpunkt.

Gilmars frühes Ausgleichstor in der 47. Minute veränderte die Kräfteverhältnisse jedoch entscheidend. Letztendlich lag ein noch höherer Ottersberger Sieg im Bereich des Möglichen, doch der bei ruhenden Bällen immer wieder gefährlich vor dem Vorsfelder Tor auftauchende Oliver Freund, Lars Behrens und die eingewechselten Mirko Peter und Enes Yildirim konnten ihre zum Teil erstklassigen Chancen nicht in ein weiteres Tor ummünzen.

Der wohl entscheidende Grund für einen in erster Linie erarbeiteten Ottersberger Sieg: “Nach einer Stunde waren wir die frischere Mannschaft”, stellte Sammrey fest. Der von ihm trainierte Aufsteiger feierte in Vorsfelde seinen fünften Auswärtssieg der laufenden Saison. Von möglichen 39 Punkten hat er auf fremden Plätzen inzwischen beachtliche 20 Zähler geholt.

Quelle: Achimer Kurier/Verdener Nachrichten

 

 
 
Umstrittener Elfmeter erregt das Ölper-Gemüt

Fußball-Oberligist unterliegt Osterholz-Scharmbeck mit 1:3

Von Henning Thobaben

Eine umstrittene Elfmeter-Entscheidung brachte Fußball-Oberligist BSV Ölper auf die Verliererstraße. Gegen den favorisierten Tabellenvierten aus Osterholz-Scharmbeck unterlag er mit 1:3.

“Das war Benachteiligung hoch drei”, schimpfte BSV-Coach Willi Feer, wenngleich er nicht die gesamte Schuld für die Niederlage bei Schiedsrichter Stefan Haupt suchen wollte. Dennoch ärgerte er sich über das, was eine Viertelstunde vor dem Ende passiert war. Feer hatte sich bereits halb abgewendet, nachdem Defensivmann Ole Wegener den Ball geklärt hatte. Doch dann zeigte der Unparteiische auf den Punkt.

“Ich habe den Ball weggeschlagen. Dann tritt mir der Gegenspieler unter den Fuß”, beschreibt Wegener die Szene. Der angeblich Gefoulte sei anschließend zu ihm gekommen und habe gesagt, dass es niemals ein Elfmeter gewesen sei. Yasin Bilgin ließ sich die Chance trotzdem nicht entgehen und leitete mit der Führung den Gäste-Sieg ein.

“Was die erste Hälfte angeht, müssen wir uns keinen Vorwurf machen”, sagt Wegener, der auf Vermittlung von Arne Ruff aus Burgdorf bei Hannover zum BSV gekommen war und mittlerweile zu einer festen Größe vor der Abwehr geworden ist. Zumindest in den 15 Minuten vor der Pause spielte Ölper stark und ging nicht unverdient in Führung.

Doch der 23-Jährige weiß auch, dass seine Mannschaft nach dem Wechsel zeitweise zu passiv und der Ausgleich somit absehbar war. Den Fehler machte dabei nach Meinung von Feer Torwart Sven Kiontke, der nach einem langen Pass sein Tor nicht verließ und später auch beim 1:3 nicht gut aussah.

Der BSV wiederum hatte durch Arne Otte nach Standardsituationen zweimal die Chance zum Ausgleich (75./76.), ehe Bilgin mit seinem Hattrick alles klar machte. “Ich bin trotzdem stolz auf meine Mannschaft. Sie war mit einem starken Gegner auf Augenhöhe”, so Feer.

Tore: 1:0 Daniel Michel (45.), 1:1 Yasin Bilgin (56.), 1:2 Bilgin (74./Foulelfmeter), 1:3 Bilgin (89.).

BSV: Kiontke – Sielaff, Otte, Naja, Riedel – Wegener, Sevim (77. Noeske), Richter (64. Gartung), Abdaoui (83. Gerrit Krüger), Michel – Reiff.

Quelle: Braunschweiger Zeitung

 

 
Yasin Bilgin macht den Unterschied

Goalgetter beschert dem VSK mit einem lupenreinen Hattrick nach der Pause einen 3:1-Sieg beim BSV Ölper 2000

Von Werner Maaß

Osterholz-Scharmbeck. Die größten Probleme taten sich für den VSK Osterholz-Scharmbeck bereits vor dem Spiel auf: Der Bus war ausgefallen, so musste kurzerhand ein Ersatzgefährt her, um die VSK-Kicker zum Gastspiel in der Fußball-Oberliga Niedersachsen Ost beim BSV Ölper 2000 nach Braunschweig zu fahren. Im Spiel selber hatte der VSK alles im Griff, so war der 3:1 (0:1)-Erfolg mehr als verdient. Vor allem ein Akteur drückte der Partie seinen Stempel auf: Yasin Bilgin erzielte im zweiten Abschnitt einen lupenreinen Hattrick und wandelte damit im Alleingang den 0:1-Pausenrückstand in einen 3:1-Auswärtssieg um.

In den ersten 40 Minuten dominierte der VSK deutlich. Einziges Manko: Die Schützlinge von Trainer Günter Hermann vergaßen schlicht und einfach das Toreschießen. Erst in den verbleibenden fünf Minuten vor der Pause kamen die Gastgeber stärker auf und gingen auch prompt in Führung: Kapitän Julian Stroppel und Torwart Björn Müller behinderten sich nach einem Eckball gegenseitig. Daniel Michel war zur Stelle und vollstreckte für Ölper zur schmeichelhaften Pausenführung (45.).

“Wir hatten in der Kabine gesagt, dass wir die Ruhe bewahren wollten. Wir waren ganz klar das spielstärkere Team”, berichtete Günter Hermann. Und der VSK wurde schon bald belohnt. Sascha Jütting hatte Yasin Bilgin mit einem Steilpass geschickt. Bilgin fackelte nicht lange und schob das Leder ins lange Eck zum Ausgleich ein (55.).

Beim Tor zur 2:1-Führung hatte der VSK ein wenig Dusel. “Da hätte man vielleicht auch auf indirekten Freistoß für uns entscheiden können”, räumte Hermann ein. Der Schiedsrichter sprach dem VSK nach einem Foul an Björn Wnuck aber einen Elfmeter zu, den Yasin Bilgin verwandelte (73.). Das Tor zum 3:1-Endstand markierte Bilgin nach 88 Minuten. Sven Meinecke hatte Manuel Weinrich bedient. Dem versprang das Leder, doch Yasin Bilgin war zur Stelle und ließ dem Ölper-Torwart Sven Kiontke nicht den Hauch einer Chance.

Günter Hermann war mit dem Auftritt seiner Schützlinge zufrieden, zumal der VSK arg dezimiert nach Braunschweig gereist war. So kam Rolf Bornsiep als Innenverteidiger zum Einsatz. Bornsiep machte seine Sache sehr gut und erhielt von Hermann ein Sonderlob. Auch Björn Wnuck nutzte seine Chance auf der linken Außenbahn und war viel unterwegs. Und zur Leistung des dreifachen Torschützen Yasin Bilgin sagte Hermann nur soviel: “Yasin hat sich gezeigt. Er wird auch am Mittwoch gegen Hansa Lüneburg seine Chance bekommen.”

Stichwort Lüneburg: Der Tabellenzweite FC Hansa hat gestern überraschend gegen den SC Weende Göttingen gepatzt. Nun hat der VSK am kommenden Mittwoch im Nachholspiel um 19.30 Uhr in Pennigbüttel gegen Lüneburg die Möglichkeit, mit einem Sieg dem FC Hansa bis auf einen Punkt auf den Pelz zu rücken.

Quelle: Osterholzer Kreisblatt/Wümme Zeitung

 

 
Maschen hat sich aufgegeben

Oberliga Niedersachsen: 0:4 gegen Eintracht Braunschweig II

Maschen – “Wir müssen einfach akzeptieren, dass der Gegner stärker war”, sagte Horst Stender, Zweiter Vorsitzender und Fußball-Herrenobmann des VfL Maschen, nach dem 0:4 seines Vereins in der Oberliga Niedersachsen Ost gegen Eintracht Braunschweig II. Dabei hätte der Tabellenvorletzte vor 130 Zuschauern gegen die bis dato drittplatzierten Braunschweiger in Führung gehen können, doch Yasar Sahin vergab die Kopfballchance zum 1:0. Frustrierend für die Gastgeber war, dass Braunschweig in der ersten Halbzeit zwei Chancen in zwei Tore ummünzte. Nach Wiederbeginn plätscherte die Partie aus Seevetaler Sicht nur noch so vor sich hin. Besonders bitter war, dass die Maschener sich in den zweiten 45 Minuten nicht eine Torchance erarbeiteten. Am Wochenende geht es für die VfL-Kicker wieder gegen Braunschweig, diesmal am Sonntag, 15 Uhr, auswärts gegen die Freien Turner (FT) Braunschweig.

gb

Quelle: Hamburger Abendblatt/Harburger Rundschau

 

 
Verteidiger treiben an, Stürmer helfen hinten

Eintracht II überzeugt beim 4:0-Erfolg in Maschen

Souverän hat Fußball-Oberligist Eintracht Braunschweig II seine Pflichtaufgabe gegen den VfL Maschen erfüllt. Die Blau-Gelben gewannen beim abgeschlagenen Tabellenvorletzten mit 4:0 (2:0).

“Wenn wir noch ruhiger gespielt hätten, wäre sicher auch das Doppelte möglich gewesen”, fand Eintrachts Coach Uwe Hain, wollte das jedoch nicht als Kritik an seiner Mannschaft gelten lassen.

Die lobte er für ihre “konzentrierte und professionelle” Vorstellung. Was den Trainer besonders freute: Die Offensivkräfte erzielten nicht nur die Tore, sondern arbeiteten auch gut nach hinten.

“Stefan Hauk war heute sehr wertvoll, obwohl er nicht getroffen hat”, lobte Hain den Stürmer, der viel gelaufen sei und dadurch etliche Löcher gerissen habe.

Aber auch die Defensivakteure überzeugten in Bereichen, für die sie nicht hauptsächlich zuständig sind. Außenverteidiger Dominik Scheil bereitete mit zwei Flanken und einem langen Ball drei Treffer vor.

“Unser Ziel ist es, jedes Spiel zu gewinnen. Das setzt die Mannschaft gut um”, sagte Hain zufrieden.

Tore: 0:1 Riley O’Neill (30.), 0:2 Holger Wehlage (32.), 0:3 Justin Eilers (54.), 0:4 O’Neill (58.).

Eintracht II: Horn – Littmann (65. Pieper), Dimitrijevic, Burgdorf, Scheil (62. Ladwig) – Wehlage, Bresch (67. Badiki), Boukantar, Eilers – O’Neill, Hauk. ht

Quelle: Braunschweiger Zeitung

 

 
Drochtersens Trainer im Wechselglück

DROCHTERSEN – Kämpfen bis zum Schluss hat sich für die Oberliga-Fußballer von der SV Drochtersen/Assel innerhalb von 24 Stunden zweimal ausgezahlt. Nur zwei Tage nach dem 1:0 im Kreisderby gegen TuS Güldenstern Stade bescherte den Kehdingern erneut ein Treffer in letzter Sekunde drei Punkte. Diesmal war es Martin Fleth, der auswärts beim TuS Celle FC in der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer kassierte.

“Der Schiedsrichter hat danach gar nicht mehr angepfiffen”, erzählte Trainer Lars Jagemann, der Martin Fleth knapp eine Viertelstunde vorher eingewechselt hatte. Bereits gegen Güldenstern hatte Jagemann den richtigen Riecher gehabt, als er den Torschützen Hannes Schulz ebenfalls kurz vorher einwechselte. Fleth brachte Jagemann beim TuS Celle FC für Corvin Behrens, der zum 1:0 durch René Kracke in der 63. Minute die Vorarbeit geleistet hatte. Tus Celle FC kam nur zwei Minuten später durch einen mehr als zweifelhaften Strafstoß zum zwischenzeitlichen 1:1. “Da war weder ein Foul im Spiel noch spielte sich der Zweikampf zwischen Igor Martens und Celles Torschützen Manuel Brunne im Strafraum ab”, fand Jagemann gleich zwei Haare in der Suppe, als der Schiedsrichter auf den Strafstoßpunkt zeigte.

Die erste Halbzeit von Celle bezeichnete Jagemann als die beste Leistung seiner Mannschaft in diesem Jahr. Später machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar, am Ende bekamen die Kehdinger ihre zweite Luft. Die Entwicklung in den letzten Tagen bewertete Jagemann positiv, hofft dass mit zwei Siegen in zwei Tagen auch eine Trendwende eingeleitet ist. Dem bisher häufig enttäuschenden Stephan Schleicher bescheinigte sein Trainer eine starke Leistung als Manndecker von Celles Torjäger Brunne.

gb

Quelle: Hamburger Abendblatt/Harburger Rundschau

 

 
 

Starker VfB gewinnt das Spitzenspiel

Von

Fabian Speckmann

Bavenstedt. Mit der selbstverständlichen Souveränität eines Tabellenführers hat der VfB Oldenburg einen großen Schritt Richtung Meisterschaft gemacht. Beim SV Bavenstedt siegten die Gäste im Spitzenspiel mit 3:0. Jonas Wangler, Leo Baal und Robert Plichta trafen für den zeitweise beeindruckend starken VfB zum verdienten Sieg.

Joe Zinnbauer hatte seine Mannschaft nur auf einer Position verändert. An Stelle von Matthias Deumelandt vertraute der Trainer diesmal Mehmet Koc als Spielmacher. Gute zehn Minuten sollte es dauern, ehe die Oldenburger vor mehr als 800 Zuschauern zum Taktstock griffen und dem Spiel mehr und mehr ihren Stempel aufdrückten. Die Gastgeber begannen schwungvoll, sichtlich bemüht, den Führungstreffer zu erzielen. Tatsächlich lag der Ball nach einem Schuss von Norman Pütsch auch im Oldenburger Tor, der gute Schiedsrichter Johann Pfeifer hatte allerdings eine Abseitsstellung gesehen. Pech für Bavenstedt, das sich bis zur Pause keine weitere Chance erspielen sollte, ganz im Gegensatz zum VfB.

Vor allem über die rechte Seite entwickelten die Gäste viel Druck, entschieden die Mehrzahl der Zweikämpfe für sich und sorgten so für Gefahr vor dem Tor. Immer wieder brachten Alexander Burgardt, Jonas Wangler und Sebastian Ghasemi-Nobakht den Ball gefährlich in den Fünfmeterraum und damit Torhüter Oliver Zwillus in Verlegenheit. Der agierte auf der Linie zwar stark, wackelte allerdings bei fast jedem hohen Ball.

Der VfB drückte auf das 1:0, agierte im Torschuss aber nicht konsequent genug oder stand sich selbst im Weg. Einen Schuss von Marcel Salomo konnte ein Abwehrspieler zur Ecke lenken (20. Minute). In der nächsten Szene stand Leo Baal dem freien Robert Littmann im Weg (26.), kurz darauf verfehlte Koc das Tor nur knapp (28.). Der VfB, angetrieben vom erneut starken Andreas Mayer, erspielte sich bis zur Halbzeit noch einige Möglichkeiten, brachte den Ball aber nicht im Tor unter. Nicht ganz unschuldig am 0:0 war Zwillus, der gegen Salomo großartig parierte (34.).

Nach dem Wechsel sollte sich am Spielverlauf wenig ändern. Erneut machte der VfB Druck, störte die Gäste früh in deren Hälfte, sichtlich bemüht, endlich den so wichtigen Führungstreffer zu erzielen. Dabei beeindruckten die Gäste nicht nur mit einer klugen Taktik und viel Tempo, sondern auch durch eine selbstbewusste Körpersprache, die keinerlei Zweifel aufkommen lassen wollte, wer dieses Spiel gewinnen würde.

Das 0:1 gelang schließlich Wangler. Ghasemi-Nobakht war einmal mehr eine Fußspitze eher am Ball als Andre Buchholz, spitzelte den Ball zu Wangler, der Daniel Wiese zum Statisten degradierte und auch Zwillus keine Chance ließ (60.). Auf die verdiente Führung der Gäste reagierte Gerhard Celnik letztlich mit drei Wechseln, die allerdings allesamt verpufften. Der Trainer des Tabellenvierten musste vielmehr mit ansehen, wie der VfB letztlich souverän einen deutlichen Sieg herausspielte. Die Oldenburger zogen sich kurzzeitig etwas zurück, bemüht, Ball und Gegner laufen zu lassen, um schließlich den effektiven Pass zu spielen. Selbiger gelang Marcel Salomo, der das Spielgerät für Leo Baal ablegte. Einen Haken später setzte der Oldenburger Dauerläufer die Kugel mit viel Gefühl ins lange Eck. Nach 82 Minuten war das Spiel entschieden.

Während die Bavenstedter jetzt die Köpfe hängen ließen, wollte der VfB das dritte Tor und er sollte es bekommen. Robert Plichta, erst wenige Minuten im Spiel, traf nach einem klugen Zuspiel des ebenfalls eingewechselten Matthias Deumelandt zum 0:3 (90.). Er war der Schlusspunkt unter ein unterhaltsames Spiel, das im VfB den verdienten Sieger hatte, wie auch Celnik nach dem Schlusspfiff zugab.

VfB Oldenburg: Meyer – Burgardt, Littmann, Thölking, Leo Baal – Wangler (87. Schlicker), Mayer, Koc (78. Deumelandt), Alex Baal – Salomo, Ghasemi-Nobakht (85. Plichta)

Tore: 0:1 Wangler (60. Minute), 0:2 Leo Baal (82.), 0:3 Plichta (90.)

Stimmen zum Spiel

Michael Richter, sportlicher Leiter VfB Oldenburg: Das war heute ein ganz wichtiger Sieg. Die Mannschaft hat in allen Belangen überzeugt. An Goslar denken wir noch nicht, wichtig ist uns nur, dass wir unsere Spiele gewinnen.

Christian Thölking, VfB Oldenburg: Wir waren super eingestellt, haben sehr konzentriert gespielt und verdient gewonnen. Über die Meisterschaft reden wir nicht, jetzt heißt der nächste Gegner BSV Rehden, den wir schlagen müssen.

Joe Zinnbauer, Trainer VfB Oldenburg: Ich freue mich, denn wir haben bei einem ganz starken Gegner gewonnen. Hier wird seit Jahren gute Arbeit gemacht und Bavenstedt spielt nicht zufällig oben mit. Wir sind nur schwer ins Spiel gekommen und ich weiß nicht, wie es für uns weiter gegangen wäre, wenn das Tor nicht Abseits gewesen wäre. Danach haben wir das Spiel in den Griff bekommen und Druck gemacht. Eigentlich hätten wir schon zur Halbzeit klar führen müssen. Am Ende ist der Sieg vielleicht ein Tor zu hoch, aber sicher auch verdient.

Gerhard Celnik, Trainer SV Bavenstedt: Wir haben den VfB Oldenburg nicht so stark erwartet. Die Abseitsentscheidung war knapp, leider ist uns danach nicht mehr viel gelungen. Wir wollten Chancen erarbeiten, aber der VfB war spielerisch zu stark. Sie haben den Ball gut laufen lassen und wir konnten uns vorne nicht durchsetzen. Eine echte Chance hatten wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr. Ich wünsche dem VfB viel Glück und den Aufstieg.

Quelle: Hunte Report

 

 
VfB marschiert weiter Richtung Titel

FUßBALL-OBERLIGA Oldenburger gewinnen in Bavenstedt mit 3:0 – Trainer Zinnbauer lobt Kampfgeist

Erst spät erzielte Jonas Wangler das erlösende Führungstor. Leo Baal und Robert Plichta Trafen ebenfalls.

VON OLAF ULBRICH

BAVENSTEDT/OLDENBURG – Neun Punkte, 10:1 Tore: Die Fußballer des VfB Oldenburg haben am Sonntagnachmittag ihre Auswärtstournee in der Oberliga Niedersachsen West mit dem dritten Sieg auf fremden Platz in Folge beendet. Durch das 3:0 (0:0) beim SV Bavenstedt festigte das Team von Trainer Joe Zinnbauer den ersten Tabellenplatz und ist im Titel-Kampf wohl kaum noch zu stoppen.

„Das ist eine makellose Bilanz, die sich die Mannschaft redlich verdient hat“, lobte Zinnbauer die kämpferische Einstellung. Gleichzeitig warnte er aber vor einem Höhenflug: „Wir müssen das 3:0 schnell aus unseren Köpfen herausbekommen.“ Denn am Sonntag (15 Uhr, Marschwegstadion) kommt der BSV Rehden. Zinnbauer: „Dann können wir mit einem Sieg einen ganz, ganz großen Schritt in Richtung Meisterschaft machen.“

Die Oldenburger begannen vor 800 Zuschauern – davon 350 Fans aus Oldenburg – schwerfällig. Zunächst bestimmten die Gastgeber aus Bavenstedt das Geschehen, die in der 19. Minute fast in Führung gegangen wären. Norman Pütsch stand bei seinem Treffer jedoch im Abseits. „Das hat uns aufgeweckt“, sagte Zinnbauer: „Zuvor haben wir nur reagiert, nicht agiert.“

Salomo scheitert zweimal

Die Oldenburger zogen nun das Tempo an. Im Abschluss fehlte jedoch die letzte Konsequenz. Marcel Salomo (24., 37.) scheiterte zweimal, und Kapitän Andreas Mayer (29.) zielte mit einem fulminanten Volleyschuss aus 18 Metern knapp vorbei. Im VfB-Tor zeichnete sich dagegen gleich mehrmals Christian Meyer aus, der einen Rückstand verhinderte.

Starke zweite Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste abermals den Druck. „Wir haben die Räume eng gemacht und schon fast meisterlich gespielt“, berichtete Zinnbauer. Doch erst in der 61. Minute erzielte Jonas Wangler das erlösende 1:0. Der Mittelfeldspieler setzte sich blitzschnell gegen die Bavenstedter Abwehr durch und schoss eiskalt ein.

Wenig später hatte Sebastian Ghasemi-Nobakht das 2:0 auf dem Fuß. Sein Freistoß (77.) verfehlte aber knapp das Gehäuse vom SVB-Torwart Oliver Zwillus. Dieser musste in der 84. Minute dann aber doch hinter sich greifen. Leo Baal reagierte nach einem abgewehrten VfB-Konter am schnellsten, schnappte sich den Ball und sorgte mit seinem dritten Tor im dritten Spiel nacheinander für die Vorentscheidung. „Das hat Bavenstedt das Genick gebrochen“, stellte Zinnbauer fest.

Mit der sicheren Führung im Rücken gab der Trainer dann dem Talent Robert Plichta die Chance, sich auszuzeichnen. Diese nutzte der 19-Jährige prompt und markierte in der Nachspielzeit den 3:0-Endstand. Es war das erste Tor des im Winter vom Stadtrivalen VfL Oldenburg gekommenen Stürmers.

VfB: Meyer – L. Baal, Littmann, Thölking, Burgardt – A. Baal, Mayer, Wangler (87. Schlicker), Koc (79. Deumelandt) – Salomo, Ghasemi-Nobakht (86. Plichta).

Quelle: Nordwest Zeitung

 

 
 
1:0 – Eintrachts Taktik bei Arminia geht auf

Arend trifft beim 19. Saisonsieg der Nordhorner – Novaku sieht im 300. Spiel Rot

kös/ml Hannover. Die Oberliga-Fußballer von Eintracht Nordhorn haben gestern bei Arminia Hannover den 19. Saisonsieg eingefahren. Den entscheidenden Treffer beim 1:0 (1:0)-Erfolg erzielte Danny Arend (Foto) in der 40. Minute. Damit ging die Taktik der Grafschafter, in der Landeshauptstadt nicht bedingungslos nach vorne zu spielen, voll auf. In der Endphase mussten die Gäste das Ergebnis nach Platzverweisen gegen Herion Novaku und Jakob Bensch mit neun Spielern über die Zeit bringen.

„Heute bin ich zufrieden. Wir haben den Sieg erkämpft und hätten höher gewinnen können“, sagte Eintracht-Trainer Shefqet Lajci, der vor allem seinen jungen Akteuren ein dickes Lob aussprach. Die Nordhorner mussten in Hannover auf Grund von Verletzungen gleich auf vier Stammkräfte verzichten: Es fehlten Torben Rattelsdorfer, Hartmut Vrielmann, Kevin Thiel und Bertino Nacar; Danny Arend ging angeschlagen in die Partie. Erstmals in dieser Saison standen Arthur Agblo und Markus Kacmaz in der Startformation, wobei der gelernte Stürmer Agblo in der linken Außenverteidigung zum Einsatz kam – und seine Sache sehr gut machte.

Trotz ihrer eher defensiv ausgerichteten Spielweise kamen die Nordhorner zu guten Chancen: Jakob Bensch (15.) und Dennis Brode (18.) scheiterten in der Anfangsphase an Arminia-Keeper Benjamin Ortner. Auf der Gegenseite schoss Marcel Kattenhorn knapp am langen Pfosten vorbei (23.). Nur drei Minuten später verbuchten die Nordhorner eine Doppelchance: Bei einem Kopfball von Herion Novaku, der gestern sein 300. Spiel für den SV Eintracht bestritt, rettete Ole Teklenborg auf der Linie – und im Nachschuss scheiterte Kacmaz am Arminia-Torwart. Im Strafraum der Nordhorner lag zwei Mal ein Strafstoß in der Luft, wobei jeweils Arminia-Spieler Michael Zydek beteiligt war (34., 45.). Der Führungstreffer der Nordhorner bahnte sich an, als Nail Kaplan in der 39. Minute über das Tor schoss. Danny Arend machte es beim nächsten Angriff besser und vollendete auf Zuspiel von Brode zum 1:0-Halbzeitstand.

In der zweiten Hälfte wurde die Partie hektischer. Dabei hätte Eintracht-Torjäger Brode in der 56. Minute für Beruhigung sorgen können, doch der Angreifer traf mit einem Lupfer nur die Latte. „Er hätte es klar machen können“, trauerte Lajci dieser vergebenen Chance hinterher.

In der Endphase mussten die Nordhorner die Führung mit neun Spielern verteidigen. Herion Novaku sah bei seinem 300. Einsatz die Rote Karte, nachdem er in der 71. Minute Ball und Gegner getroffen hatte (71.). „Das war eine unglückliche Situation“, beschrieb Lajci seine Sicht der Dinge. Der Coach sah wenig später auch Jakob Bensch vorzeitig vom Feld gehen, der Innenverteidiger sah in der 77. Minute Gelb-rot. Das 2:0 hatte Arend in der Nachspielzeit auf dem Fuß, zögerte jedoch zu lange.

Quelle: Grafschafter Nachrichten

 

 
 
SVW-Reserve rutschte ans Tabellenende

Oberligist unterlag vor 200 Zuschauern im Jadestadion dem SV Meppen mit 0:4 (0:2)

Während des gesamten Spiels war ein Klassenunterschied nicht zu übersehen. Torchancen der Gastgeber fehlten.

Wilhelmshaven/gz Die Kicker der Reserve des SV Wilhelmshaven hatten sich viel vorgenommen für die Partie gegen den ehemaligen Zweitligisten SV Meppen, der zu Beginn der Saison als Meisterschafts-Kandidat gehandelt wurde. Man wollte mit einem Erfolg den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen in der Fußball-Oberliga Niedersachsen West verkürzen.

Nach der bitteren 0:4-Niederlage vor rund 200 Zuschauern im Jadestadion rutschten die Gelbroten stattdessen auf den letzten Platz ab. Bereits nach vier Minuten gingen die von Trainer Hubert Hüring clever eingestellten Emsländer in Führung. Franz Bokop als Unparteiischer hatte nach einem Foulspiel von Isaac Junior Ngole am Meppener Hoppe auf den Punkt gezeigt, Wigger trat an und ließ Domonique Nowak keine Chance.

In der Folgezeit war ein Klassenunterschied zu erkennen. Die erfahrene Truppe aus Meppen unterschätzte die Jadestädter nicht und präsentierte ein kombinationsreiches und engagiertes Spiel. Die Wilhelmshavener konnten sich vom Druck der Gäste nicht befreien und Torhüter Nowak musste einige Male beherzt eingreifen um nicht schon früh höher in Rückstand zu geraten. Gerdes (11. und 21.) und Wessels (22.) hatten große Möglichkeiten, doch zunächst blieb es beim 0:1. Nach einer halben Stunde konnte Gerdes eine lange Flanke artistisch vor das Gehäuse des SVW bringen, den zunächst abgewehrten Ball versenkt Homann aus spitzem Winkel ins obere lange Eck. Weitere Chancen zur Ergebniserhöhung durch Gerdes (34. und 43.) bleiben ungenutzt, sodass es mit 0:2 in die Pause ging. SVW-Chancen konnten nicht notiert werden.

Den zweiten Durchgang eröffneten die Platzherren. Nils Grape setzte einen Kopfball aus aussichtsreicher Position knapp neben das Tor. Besser machen es die Gäste: Bayraktar (54.) per Kopf und Wessels, der vollkommen allein gelassen eine Flanke ins Tor bugsieren konnte (62.), stellen den Endstand her. Dominique Nowak konnte zwar mit tollen Reflexen ein höheres Debakel verhindern, aber durch den Sieg des Heesseler SV hat die SVW-Reserve nunmehr die rote Laterne.

Kann der Klassenerhalt noch erreicht werden? Neun Spiele bleiben der Mannschaft um Kapitän Daniel Oleksyn noch, um dieses Unterfangen zu realisieren und neun Zähler Rückstand aufzuholen.

SVW: Nowak – Oleksyn (71. Orru), Kappler, Ngole, Müller – Baydak (17. Meyer), Boller, Grape, Pesic (42. Neumann) – Fasshauer, Abraham

Tore: 0:1 Wigger (4., FE); 0:2 Homann (30.); 0:3 Bayraktar (54.); 0:4 Wessels (62.)

Quelle: Wilhelmshavener Zeitung

 
Ein Sieg für die Seele

mir Wilhelmshaven.

Erleichtert wirkte Hubert Hüring nach dem 4:0 (2:0)-Sieg seines SV Meppen bei der Reservemannschaft des SV Wilhelmshaven in der Fußball-Oberliga. „Wir haben sicherlich schon besser, schneller und raffinierter gespielt“, sagte der Trainer. „Aber wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, die Zweikämpfe angenommen und in der Defensive gut gestanden.“

„Heilfroh“ war Hüring, dass seine Mannschaft nach den selbst verschuldeten Nackenschlägen der vergangenen Wochen „den Hebel umgelegt hat. Das war gut für die Seele.“ Die Fans des SV Meppen könnten sich sicher sein, dass seine Spieler in den nächsten Begegnungen volles Engagement zeigen würden, so Hüring: „Wir wollen so nah wie möglich an die 70-Punkte-Marke.“

Angeboten, bei diesem Ziel dauerhaft zu helfen, hat sich in Wilhelmshaven vor allem ein Jungspund, der sonst zumeist auf der Bank seinen Platz hat: Leo Homann. Nicht nur mit dem Tor zum 2:0 (31.), als er mit dem Außenrist aus spitzem Winkel traf, empfahl sich der 21-Jährige. Als Vertreter des Verletzten Hüseyin Dogan auf der Sechser-Position habe Homann gespielt „wie Edgar Davids und Gennaro Gattuso zu ihren besten Zeiten“, so das Lob von Hüring. „Das ist ein Pitbull.“ Jetzt müsse Homann noch mehr Konstanz in seine Leistungen bringen – dann habe er dauerhaft Chancen auf Einsätze.

Auch andere Umstellungen Hürings zeigten Wirkung: Bernd Grotlüschen brachte als Rechtsverteidiger die vom Trainer gewünschte Schnelligkeit ins Spiel, auf der Gegenseite tat dies Sebastian Schepers. Das kam besonders den vor ihnen postierten „verkappten Stürmern“ Marcel Hoppe, der den Elfmeter zum 1:0 (3.) herausholte, und René Wessels, der zum 4:0 (61.) abstaubte, entgegen.

„Gerade den jüngeren Spielern muss ich nach diesem Spiel einmal Lob zollen“, sagte Hüring. „Wir haben zu null gespielt, vier Tore geschossen, auch wenn es mehr hätten sein können – und das alles auf einem heißen Platz. Das war schon gut.“

Wilhelmshaven: Nowak – Oleksyn (71. Orru), Kappler, Ngole, Boller – Grape, Müller, Fasshauer, Baydak (17. Meyer), Pesic (42. Neumann) – Abraham.

SV Meppen: Antczak – Grotlüschen, Göttsch, Westerveld, Schepers – Wigger, Bayraktar – Homann, Hoppe – Wessels, Gerdes.

Zuschauer: 250 – Schiedsrichter: Bokop (Vechta).

0:1 Johann Wigger (3.). Elfmeter nach Foul an Marcel Hoppe. 0:2 Leo Homann (31.). Aus spitzem Winkel, nachdem Nowak einen Schuss von Eray Bayraktar abgewehrt hatte. 0:3 Eary Bayraktar (56.). Per Kopf nach Kopfball-Vorlage von Andreas Gerdes. 0:4 René Wessels (61.). Per Abstauber nach Flanke von Stefan Raming-Freesen.

Quelle: Emslandsport

 
 
Oldenburg gewinnt drittes Spiel in Folge
FUßBALL-OBERLIGA VfL besiegt Hildesheim 2:0 – Özkan schießt sein 22. Saisontor

VON OLE ROSENBOHM

OLDENBURG – Mit einem 2:0 (1:0) gegen den VfV Hildesheim hat der VfL Oldenburg in der Oberliga Niedersachsen West sein drittes Spiel in Folge gewonnen.

Dafür benötigte der VfL aber Anlauf: Eine knappe halbe Stunde überwanden die Gastgeber das dicht gestaffelte Mittelfeld der Gäste nur selten. Erst dann begannen sie, Torgefahr auszustrahlen. „Traumfußball ist gegen diesen Gegner kaum möglich“, sagte VfL-Trainer Frank Claaßen: „Es war ein bisschen zäh.“

Danach aber zeigte sein Team doch noch gelungene Aktionen. Die beste hatte Cüneyt Özkan mit einem 17-Meter-Freistoß, den er am rechten oberen Toreck vorbeizirkelte (29.).

Fast hätte sich Hildesheim in die Pause gerettet. Doch Aaron Thalmann verlängerte eine Ecke von Arek Wojcik auf Ansgar Schnabel, der zum 1:0 einschoss (44.). „Mit dem Kopf waren wir längst in der Kabine“, haderte VfV-Trainer Andreas Golombek.

Sowieso hätte sich der Ex-Profi ein forscheres Auftreten seines „unerfahrenen“ Teams gewünscht. „Wir stecken im Abstiegskampf, da muss man treten und beißen, eigentlich hätten uns die Zuschauer deswegen auspfeifen müssen.“

Doch dafür sahen die 280 Augenzeugen bei schönem Frühlingswetter auch nach der Pause kaum einen Anlass. Hildesheim kombinierte zwar nun anfällig (Golombek: „Fußballspielen können meine Jungs“), heraus sprang aber nur eine große Chance: VfL-Torwart Nils Reinke wehrte einen Flachschuss von Dennis Ametovski zur Seite ab, Tobias Mende rutschte hinein, verfehlte aber das Tor (54.).

Danach zog wieder der VfL die Aufmerksamkeit auf sich. Meist war Özkan dafür verantwortlich, der es aus der Distanz, per Kopfball und mit Einzelaktionen versuchte. Schließlich krönte er seine gute Leistung: Der Torjäger nahm einen Thalmann-Pass in die Spitze auf und schob überlegt zum 2:0 ein (65.). „Jetzt sind wir Siebter, wir wollen aber noch höher“, sagte Özkan, der auch die Torjägerkrone im Visier hat: Mit 22 Toren fehlt ihm nur ein Treffer auf Nordhorns Dennis Brode.

VfL: Reinke – Riedesel, Attoh, Schnabel, Schicke (85., Schlumberger) – Wojcik, Frye, Thalmann (71. Poschalko), Noack – Müller (80. Brehmer), Özkan.

Quelle: Nordwest Zeitung

TuS Lingen – BSV Rehden
 
0:5 – TuS-Serie jäh gestoppt!

Von Uli Mentrup
Lingen.

Jäh gestoppt wurde gestern die Serie des TuS Lingen. Nach vier Siegen in Folge verloren die Emsländer ausgerechnet im Abstiegsschlager gegen den BSV Rehden deutlich mit 0:5 (0:1). Zwar belegen sie weiterhin einen Nichtabstiegsplatz, doch der Druck vor den letzten sechs Begegnungen hat deutlich zugenommen.

„Es dürfte ja wohl auf ein Duell zwischen Rehden und uns hinauslaufen“, fürchtete TuS-Trainer Georg Schultejans, dass einer der beiden Klubs im Kampf um den Klassenerhalt auf der Strecke bleibt. Noch weisen die Emsländer einen Punkt mehr auf (29), noch belegen beide Teams mit 28 Spielen einen Nichtabstiegsplatz, doch Hildesheim hat nur zwei Zähler, aber drei Spiele weniger als Lingen. Und die Rehdener haben den psychologischen Vorteil, dass sie den TuS zweimal mit 0:5 abgefertigt haben.

Gestern wirkten die Lingener über weite Strecken überfordert. Vermutlich kamen sie mit dem Druck nicht zurecht. Der Coach hatte es schon vor dem Anpfiff bemerkt und vergeblich versucht, die Kicker wachzurütteln. Die Emsländer mühten sich, nahmen zunächst die Zweikämpfe an, fanden aber einfach nicht ins Spiel.

Die Rehdener hatten sich taktisch gut vorbereitet. Sie spielten fast mit einem 6-0-4-System, setzten Lingen schon im Aufbau unter Druck und empfingen die TuS-Offensive aus dichter Abwehr. Vor allem aber hatte der Gastgeber dem schnellen Paul Kosenkow, der über die rechte Seite drei Treffer vorbereitete – darunter auch ein Gerritzen-Eigentor – und einen selbst schoss, nicht genug entgegenzusetzen. Gefährlich setzte Rehden die Bälle in die Schnittstellen der Lingener Abwehr. „Wir sind ins offene Messer gelaufen“, erkannte Schultejans.

Nach dem 0:1 bäumte sich der TuS kurz auf, verlor danach bis zur Pause jedoch völlig den Faden. Als „Abräumer“ Manuel Wittmoser mit tollem Freistoß scheiterte (57.), machte der Gast mit einem Doppelschlag alles klar. Die Lingener ließen enttäuscht den Kopf hängen und kassierten weitere Kontertore. Schultejans wechselte nach der Pause zwar drei Offensivspieler ein, aber für eine Wende kam seine Mannschaft gestern nicht mehr infrage. Viel zu früh und auch zu oft verlor sie die Bälle schon beim Aufbau im Mittelfeld. Jetzt muss Schultejans das Team so schnell wie möglich wieder aufbauen. Sechs „Endspiele“ warten noch.

Lingen: Schimmöller – Schomakers (71. Kribber), Brauer, Wittmoser, Bollmer (50. Kremer) – Frimming – Porsch, Thomes (65. Beyer), Gerritzen – Foppe, Arning

Rehden: Westermann. – Meyer – Hagedorn (50. Skitek), Hegerfeld – Smolka, Lesniak, Ölge – Kosenkow, Westerwalbesloh – Moormann (75. Galloway), Pallentien (82. Muscharski)

Gelb: Frimming (44.), Gerritzen (45.), Foppe (60.), Brauer (87.)/Smolka (32.), Hegerfeld (70.) – Zuschauer: 520 – Schiedsrichter: Büsing (Osnabrück).

0:1 Tom Westerwalbesloh (25.) mit Kopfball aus kurzer Distanz nach Rechtsflanke von Kosenkow ; 0:2 Paul Kosenkow (64.), der nach Konter zunächst von Wittmoser gestoppt wird, aber aus halbrechter Position trifft; 0:3 Tom Westerwalbesloh (65.), unbedrängt nach Zuspiel von rechts. 0:4 Sascha Gerritzen (72., Eigentor) nach Kosenkow-Hereingabe; 0:5 Erdal Ölge (80.), der zunächst an Schimmöller scheitert, aber im zweiten Versuch trifft.

Quelle: Emslandsport

 
 
Alter Bekannter als Favorit

„Halber Emsländer“ Frank Claaßen auf dem Sprung zurück zum SV Meppen?

Meppen (hegt) – Es war keine Überraschung mehr, als Meppens Vorstandssprecher Andreas Kremer vor drei Tagen das planmäßige Ende der Trainertätigkeit von Hubert Hüring (58) zum Saisonende verkündete. Es wäre keine Überraschung, wenn schon bald die Unterschrift von Frank Claaßen unter dem neuen Trainervertrag beim Oberligisten SV Meppen steht. Mit im Paket: Co-Trainer Ulf Kliche. Beide waren zuletzt mehrfach Gäste in der vivaris-Arena.

Pikant, dass mindestens zwei Spieler des VfL Oldenburg, bei dem Frank Claaßen in wenigen Wochen als recht erfolgreicher Trainer ausscheidet, ohne Zutun des Trainer-Favoriten Claaßen beim SV Meppen im Gespräch sind.

Frank Claaßen, im November 1967 in Barßel (Kreis Cloppenburg) geboren und als harter Verteidiger unter anderem in Diensten beim VfB Oldenburg und beim SV Wilhelmshaven, war schon unter Trainer Alfons Weusthof vor gut drei Jahren Co-Trainer beim SV Meppen. Ihm wurde damals von allen Seiten ein gutes Zeugnis ausgestellt.

„Ich bin von damals her noch halber Emsländer“, meinte Frank Claaßen in dieser Woche. Das sei schon ein „tolle Atmosphäre im Meppener Stadion“. Diese spreche jeden Trainer an. Er sei gewillt, nach Meppen zu kommen und gespannt auf das „neue Personalpaket mit Hüring“.
Natürlich sei er, gab Claaßen jetzt zu, schon vor einiger Zeit indirekt angesprochen worden, wenn es auch keine offiziellen Kontakte zum SV Meppen gab. Mittlerweile liege ihm aber auch ein anderes Angebot vor. Nach EL-Informationen stammt dieses vom BV Cloppenburg.

Dabei hat Hüring beim SV Meppen schon Anfang März nach dem Spiel gegen den Heesseler SV gegenüber dem Vorstand deutlich gemacht, dass er angesichts des enormen Arbeitsanfalls nicht mehr als Trainer tätig sein wolle. Hüring geht zwar zum neuen Schuljahr in eine Altersteilzeit, doch neben der pädagogischen Arbeit in Twist bleibe für eine Tätigkeit wie die eines Trainers beim SV Meppen zu wenig Zeit. Vorher hatte er sich schon mehrfach über den zeitlichen Aufwand beschwert und Entlastungen erwartet.

Zwei Wochen später teilte Hüring seinen Entschluss auch den Oberliga-Spielern mit. Der Vorstand versuchte jedoch mehrfach und auch in zwei Terminen zusammen mit dem Verwaltungsrat, Hüring umzustimmen. Der erbat sich Bedenkzeit. Ob die danach einsetzende sieglose Serie eine Folge diese Unsicherheiten ist, ist dabei eher belanglos.

Jedenfalls hat sich Hüring jetzt endgültig gegen das Traineramt entschieden. Den im letzten Gesprächstermin von Verwaltungsrats-Mitglied Dieter Barlage unterbreiteten Vorschlag einer künftigen Beratungstätigkeit allerdings nahm Hüring dann doch an.
Anfangs war gemunkelt worden, Hüring werde neuer Sportdirektor. „Nein, eine solche Rolle will ich nicht spielen“, meinte Hüring. Ob er denn dazu ausersehen sei, die Vertragsgespräche künftig schneller zum Ende zu führen ? „Nein, auch das nicht“, meinte Hüring. „Dann hätte ich ja Trainer bleiben können“.

SVM-Sprecher Andreas Kremer nimmt den Vorstandskollegen Reinhold Tattermusch in der Pflicht, „in den nächsten fünf, sechs Wochen“ die Trainer-Entscheidung voranzutreiben. Diese Zeit bleibt ihm nicht; der neue Coach will sicherlich bei der Kader-Zusammenstellung mitreden wollen. Er sollte es zumindest, denn sonst verschieben sich schnell die Verantwortlichkeiten.

Quelle: Emsland Kurier

Eingestellt am 21. April 2009 • Kategorie: Aktuelles, Amateurmarkt Allgemein, Oberliga Niedersachsen, Oberliga Niedersachsen Ost

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