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Oberliga Niedersachsen West

Schultejans: Der Glaube ist zurück

mir Lingen.-Ruhiger geworden ist es beim Fußball- Oberligisten TuS Lingen in den vergangenen Tage nicht: Der drohende Rückzug des SV Wilhelmshaven II, der einen Punktabzug für den TuS mit sich bringen würde, drückt die Stimmung. Doch Trainer Georg Schultejans gibt sich kämpferisch: „Dann müssten wir halt auch die sechs Punkte aufholen.“ Deshalb setzt er am Sonntag im Heimspiel gegen den SV Bavenstedt (15 Uhr) auch auf Sieg.

Dass diese Aufgabe ungleich schwerer wird als zuletzt beim 1:2 in Pewsum und beim 3:1 gegen Wilhelmshaven, das ist Schultejans bewusst. „Aber jetzt brauchen wir halt auch mal das Glück, solch ein Spiel zu gewinnen“, sagt der Trainer. Gegen Meppen und gegen Leer habe seine Mannschaft bewiesen, dass sie stärkere Teams der Liga ärgern kann.

Und noch etwas ermutigt Schultejans: „Die Mannschaft glaubt wieder an sich, sie hat wieder Spaß am Fußball.“ Dass Fehler bei einem neu zusammengestellten Team passieren, Laufwege und Kommunikation noch nicht ideal seien, das sei normal. „Die andere Komponente ist natürlich, dass wir kaum noch Zeit haben“, so Schultejans. Immerhin hätten seine Spieler nun begriffen, dass sie Rückschläge im Spiel in Form von Gegentoren wegstecken, unverdrossen weiterspielen müssen.

Zeigen soll dies das TuS-Team nun gegen Bavenstedt, wobei Schultejans seine Elf durch zwei Dinge im Vorteil sieht. Auf der einen Seite steht die Spielpraxis: Der TuS bestritt in diesem Jahr bereits sechs Meisterschaftspartien, der Gast erst drei. Und selbst wenn Bavenstedt seine fünf Nachholspiele allesamt gewinnen sollte und somit mit Spitzenreiter Oldenburg gleichziehen würde: Es geht für den SV um nichts mehr, denn eine Regionalliga-Lizenz hat der Verein nicht beantragt. Ein Punkt, an dem seine Mannschaft ansetzen sollte, meint Schultejans: „Wenn Bavenstedt Lust bekommt zu spielen, dann wird es schwer für uns. Aber wenn wir sofort gegenhalten, dann könnten die sich auch fragen: Warum überhaupt?“

So soll ein Sieg der Auftakt einer Serie sein, „die wir jetzt sicherlich hinlegen müssen“. Helfen könnte dabei wieder Stürmer Rainer Kremer. „Er hat nach seiner Verletzung aufgeholt und wird wieder dabei sein“, sagt Schultejans, der jedoch offen lässt, ob Kremer auch in die erste Elf zurückkehren wird.

Quelle: Emslandsport

 

SV Meppen plant Test gegen Twentes U 23

um Meppen.-„Wir wollen auf jeden Fall spielen“, sagt Hu bert Hüring, Trainer des Fußball-Oberligisten SV Meppen, der unbedingt Praxis für sein an diesem Wochenende spielfreies Team haben möchte. Gegner soll am Montag die U 23 des niederländischen Ehrendivisionärs Twente Enschede sein. Eigentlich soll die Partie um 18.30 Uhr in Meppen stattfinden. Wegen der widrigen Witterung ist jedoch auch kurzfristig der Wechsel auf einen Kunstrasenplatz in den Niederlanden möglich.

Hüring war froh, einen so starken Gegner bekommen zu haben. Gerade der richtige Test vor dem Heimspiel am nächsten Freitag gegen Germania Leer. Allerdings muss der Pädagoge auf mehrere Spieler verzichten. Eray Bayraktar konnte Mitte der Woche wegen Leistenbeschwerden nicht mal auftreten, Leo Homann klagt über Kniebeschwerden. Zudem fällt noch immer Viktor Maier aus. Keeper Marcus Antczak ist auf gutem Weg nach seinen Handbruch. Er gab die Prognose ab, dass er gegen Leer wieder zwischen die Pfosten rücken könnte. Ein Zeitplan, den Hüring teilt: „Das könnte klappen.“

Quelle: Emslandsport

 

SVW II-Partie am Sonntag stark gefährdet

Oberligist erwartet um 15 Uhr in Rüstersiel den abstiegsgefährdeten BSV Rehden

Die Gäste wechselten vor einer Woche den Trainer. Ex-Bundesliga-Torhüter Uwe Brunn löste Marek Lesniak ab.

Wilhelmshaven/gz Nachdem das Spiel der ersten Mannschaft des SV Wilhelmshaven gestern gegen Plauen bereits den widrigen Platz- und Wetterbedingungen zum Opfer fiel, ist auch die morgige Begegnung der Regionalliga-Reserve gegen den BSV Rehden stark gefährdet.

Eine Platzbegehung für die Partie der Fußball-Oberliga Niedersachsen West (Anpfiff Sonntag, 15 Uhr, Rüstersiel) erfolgt allerdings erst heute.

Auch wenn die Platzverhältnisse und damit die Trainingsbedingungen für die Jadestädter derzeit sehr schlecht sind, so hat sich zumindest die Personalsituation gebessert, nachdem die Schützlinge von Trainer Normen Günther am vergangenen Wochenende in Bavenstedt nicht antreten konnten – und so am grünen Tisch eine 0:5-Niederlage kassierten.

“Ich kann eine hochmotivierte Elf auf den Platz schicken”, baut Günther dabei auf die Heimstärke seiner Truppe. Vor eigenem Anhang wurde schon so manch starker Gegner in die Schranken gewiesen.

Außerdem hofft der Coach auf Unterstützung aus dem Regionalligakader. So könnte Torhüter Dominique Nowak der Abwehr die notwendige Sicherheit verleihen, um die gefährlichen Gästeangreifer nicht zu Chancen kommen zu lassen.

Allen voran ist da Sturmführer Marc Pallentin zu nennen, der es auf bereits zwölf Saisontreffer bringt. Ihm zur Seite steht mit Paul Kosenkow ein äußerst schneller Angreifer, der mit seinen Sprints stets für Gefahr sorgt und bei der deutlichen 0:5-Hinspielniederlage des SVW in Rehden der überragende Akteur auf dem Platz war.

Im Mittelfeld tummeln sich mit Tomasz Smolka, Tom Westerwalbesloh und Baya Baya erfahrene Kicker, die dem Spiel ihrer Mannschaft den Stempel aufdrücken.

Doch trotz eines hochkarätig besetzten Kaders sind die Südoldenburger stark abstiegsgefährdet, weshalb man vor einer Woche den Trainer wechselte. Ex-Bundesligatorhüter Uwe Brunn löste den ehemaligen Leverkusener Angreifer Marek Lesniak ab.

Infos über eine Absage unter www.svwilhelmshaven.de

Quelle: Wilhelmshavener Zeitung

 

Zurücklehnen für VfB verboten

OBERLIGA Leer gastiert in Oldenburg – Rang eins für Relegation nötig

Im Team der Gäste spielen einige ehemalige VfBer. Christian Brüntjen sorgt in der Offensive für Gefahr.

VON HENNING MENKE UND HEINZ ARNDT

OLDENBURG – Zurücklehnen verboten: Obwohl Bavenstedt und Eintracht Nordhorn aufgrund von Lizenzproblemen aus dem Aufstiegsrennen zur Fußball-Regionalliga ausgestiegen sind, ist der VfB Oldenburg weiter gefordert. Der Spitzenreiter der Oberliga Niedersachsen West erwartet an diesem Sonntag (15 Uhr, Marschwegstadion) Germania Leer.

„Wir können jetzt nicht sagen, wir brauchen nur noch Zweiter werden“, sagt VfB-Vorstand Jörg Rosenbohm. „Die Spielordnung sagt aus, dass der Meister definitiv um die Niedersachsen-Meisterschaft und die Relegation spielt. Sollte nun die Eintracht im Westen Meister werden, und der Meister der Oberliga Niedersachsen Ost erhält eine Lizenz, steigt dieser auf.“ Dabei ist es egal, ob er die Relegation gegen den West-Meister gewinnt oder nicht. Sollten beide Meister keine Lizenz bekommen, müsste der Verband gegebenenfalls über Nachrücker entscheiden.

Germania ist nach der ersten Partie des 27. Spieltags auf Platz fünf abgerutscht. Für den VfB steht nach dem 1:0-Sieg über den SC Langenhagen das zweite Heimspiel in Folge an. Und weitere drei Punkte sind auf dem Weg in die Regionalliga fest eingeplant. „Wenn wir unsere Hausaufgaben machen, kann uns keiner groß wehtun“, weiß VfB-Trainer Joe Zinnbauer, der sich auf viele alte Bekannte freuen darf. In Jakob Bertram, Sven Duwe, Steven Janßen, Kurt Ullmann und Tomasz Kurpiel kehren einige Ex-VfBer in Reihen der Germania an den Marschweg zurück. „Wir wissen, was auf uns zukommt“, sagt Zinnbauer. „Leer ist ähnlich stark wie Langenhagen und verfügt über groß gewachsene Spieler. Deshalb müssen wir Standards verhindern.“

Mit Erhan Colak (8 Treffer) und dem ehemaligen VfL-Stürmer Christian Brüntjen (13) weiß Germania auch im Angriff zu glänzen. „Brüntjen ist sicher einer der besten Stürmer der Liga“, so Zinnbauer. Beim VfB drängt Mehmet Koc nach seinem Siegtreffer gegen Langenhagen in die Startelf.

Durch einen Sieg würde der VfB auch den Druck auf den SV Meppen erhöhen, der erst am Mittwoch (19 Uhr) in Langenhagen spielt. Der Liga- und Stadtrivale VfL Oldenburg kann sich am Wochenende ebenfalls zurücklehnen. Die Elf von Trainer Frank Claaßen erwartet am Dienstag (19.30 Uhr, Alexanderstraße) Nordhorn.

Quelle: Nordwest Zeitung

Eingestellt am 29. März 2009 • Kategorie: Aktuelles, Amateurmarkt Allgemein, Oberliga Niedersachsen

Eingestellt von Rene Werner
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