Das Eintracht Special
Eintracht stellt sich auf „grünen Beton“ ein
Nordhorner spielen Sonntag in Bad Rothenfelde
Die Oberliga-Fußballer vom Heideweg wollen beim Aufsteiger SV Bad Rothenfelde den zweiten Sieg im Jahr 2009 einfahren. Trainer Shefqet Lajci kann wieder mit Mittelfeldspieler Kevin Thiel planen.
ml Nordhorn. Shefqet Lajci ist schon lange in Deutschland, doch so eine Wetter-Situation hat der Kosovo-Albaner nach eigenem Empfinden noch nicht erlebt: „Es geht hin und her“, sagt der Trainer des Fußball-Oberligisten Eintracht Nordhorn, der im Hinblick auf das Spiel beim SV Bad Rothenfelde (Sonntag, 15 Uhr) allerdings Klarheit hat. „Es wird auf jeden Fall gespielt“, sagt Lajci. Einzige Einschränkung: Wäre der Platz mit Schnee bedeckt, wäre die Begegnung dennoch gefährdet.
Die Partie kann ausgetragen werden, weil der Aufsteiger aus dem Osnabrücker Land über einen Kunstrasenplatz verfügt. Dieser Spielfläche jedoch eilt ein ganz spezieller Ruf voraus: Lajci hat sich bei seinem Vorwärts-Kollegen Dirk Scheffczyk, der im vergangenen Jahr noch beim SV Bad Rothenfelde angetreten ist, erkundigt und erfahren, dass der Untergrund sehr hart ist. „Grüner Beton“, sagt Lajci trocken, hält sich damit jedoch nicht lange auf, schließlich müssen beide Mannschaften mit den Gegebenheiten klarkommen.
Die Nordhorner können wieder mit Mittelfeldspieler Kevin Thiel planen, der zuletzt wegen einer Muskelverletzung passen musste. Deniz Baysoy dagegen muss nach seinem angeblichen Rempler gegen den Schiedsrichter im Spiel beim SV Meppen noch zwei Begegnungen pausieren. Durch die Rückkehr von Thiel in den Kader wird Lajci wohl seine Standardformation aufbieten können. Eventuelle Defizite sollen die Eintracht-Fußballer mit Kampf und Einsatzwillen wettmachen. Dass so kurz nach der Winterpause noch nicht alles rund laufen kann, weiß auch der Eintracht-Trainer: „Wir sind am Anfang der Saison, jeder Verein hat noch etwas Probleme.“ Außerdem können die Nordhorner für sich verbuchen, in den bislang drei Spielen der Rückserie mehr Punkte als zu Beginn der Saison eingefahren zu haben. Zum Vergleich: Nach den Vergleichen mit dem VfB Oldenburg, SV Meppen und VfL Osnabrück II hatte die Eintracht-Mannschaft in der Hinserie einen Zähler auf dem Konto, jetzt haben sie in diesen Spielen fünf Punkte mehr verbucht.
Die Nordhorner beschäftigen sich jedoch nicht nur mit dem nächsten Gegner, sie wollen auch die Zukunftsplanung aufnehmen. Demnächst sollen die Gespräche mit den Spielern beginnen. Das Ziel ist, die Mannschaft im wesentlichen zusammen zu halten. Und Lajci ist sich sicher: „Das wird klappen.“
Aufsteiger hat mit Eintracht Rechnung offen
mani Bad Rothenfelde. Das Jahr 2008 beendete der SV Bad Rothenfelde, der am Sonntag (15 Uhr) Eintracht Nordhorn zum Spiel der Fußball-Oberliga empfängt, mit drei Niederlagen in Folge. Im neuen Jahr konnte der Abwärtstrend jedoch gestoppt werden. Die Truppe von Trainer Jürgen Gessat stieg in den zweiten Saisonabschnitt mit zwei Siegen ein. In beiden Matches erzielten seine Schützlinge vier Tore, was ihnen in den 17 Spielen zuvor insgesamt nur zwei Mal gelungen war.
Mit dem Team aus der Grafschaft hat die Gessat-Truppe noch eine Rechnung offen, da sie im Hinspiel mit 2:7 vorgeführt wurde. Allein Eintracht-Angreifer Dennis Brode schenkte den Bad Rothenfeldern vier Tore ein. Vor allem die katastrophale Leistung von Torhüter Malte Schulze-Happe leitete den Niedergang ein. Kurios: Schulze-Happe steht nicht mehr im Kader des Aufsteigers. Er gestand nach dem Spiel in Nordhorn einen Sehfehler ein und wurde aussortiert; für ihn hütet nun der 24-jährige Frederik Witte das Tor.
Im Hinspiel war neben Ustim Schröder (36., Elfmeter) auch Danny Enthof erfolgreich. Der Mittelfeldspieler erzielte drei seiner insgesamt sieben Tore in den letzten beiden Partien. Gegen den TuS Lingen (4:1) traf er erstmals in dieser Saison doppelt.
Quelle: Grafschafter Nachrichten
Eingestellt von Rene Werner
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