Noch eine Woche länger Pause
Eintrachts Heimspiel gegen SV Wilhelmshaven II am Sonntag fällt aus
Eine Platzkommission hat die Spielfläche im Eintracht-Stadion gestern für unbespielbar erklärt. Damit starten die Nordhorner Oberliga-Fußballer erst am kommenden Wochenende mit dem Spitzenspiel beim SV Meppen in den zweiten Saisonteil.
ml Nordhorn. Es hatte sich bereits abgezeichnet, seit gestern haben die Oberliga-Fußballer von Eintracht Nordhorn nun Gewissheit: Für sie verlängert sich die Winterpause um eine weitere Woche. Eine Platzkommission mit Vertretern der zuständigen Stellen (Stadt, Kreisfußballverband etc.) entschied gestern, dass der Rasen im Eintracht-Stadion nicht bespielbar ist. Die Stadt Nordhorn sperrte den Platz, womit die für Sonntag angesetzte Oberliga-Partie der Mannschaft von Trainer Shefqet Lajci gegen den SV Wilhelmshaven II abgesagt werden musste.
Eintracht-Coach Lajci sieht die Absage aus zwei Blickwinkeln: Rein sportlich hätte er den Vergleich mit der Wilhelmshavener Zweitvertretung am liebsten ausgetragen, weil sein Team vor dem Oberliga-Gipfel am kommenden Wochenende in Meppen weitere wichtige Spielpraxis gesammelt hätte. Zudem hätte der Fußball-Lehrer auf einen Erfolg gehofft, der das Selbstvertrauen der Nordhorner vor dem Kräftemessen mit dem SVM stärkt. Auf der anderen Seite steht jedoch das Verletzungsrisiko wegen des hart gefrorenen Bodens. „Ich musste das Training am Donnerstag nach einer Stunde und zehn Minuten abbrechen, die Verletzungsgefahr war einfach zu groß“, berichtete Lajci gestern.
Die Eintracht-Fußballer starten somit erst am kommenden Wochenende mit dem Derby beim SV Meppen in den zweiten Saisonteil. Dieser Vergleich bietet nicht nur auf Grund der Rivalität und der räumlichen Nähe zwischen den beiden Nachbarn einige Brisanz. Auch sportlich steht in dieser Partie einiges auf dem Spiel, denn die Emsländer liegen mit fünf Punkten Rückstand auf den Zweitplatzierten SV Eintracht auf dem dritten Rang der Oberliga-Tabelle. Allerdings hat der ehemalige Zweitligist ein Spiel weniger absolviert, als die Mannschaft vom Nordhorner Heideweg, die sich nach einem mäßigen Start in die Spitzengruppe katapultiert hat.
Quelle: Grafschafter Nachrichten
Eingestellt von Rene Werner
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