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Risikospiel

rs Meppen.-Die sportliche Rivalität zwischen VfB Oldenburg und SV Meppen ist groß, die Rivalität zwischen den als problematisch geltenden Fangruppen beider Vereine eher größer. So mobilisierten beide Fanszenen seit Tagen ihre Sympathisanten. Die Meppener Ultras stimmten sie schon beim letzten Heimspiel per Handzettel auf „den Tag der Tage“ und das „Spiel der Saison“ am Sonntag ein.

Per Zug (Abfahrt 10.11 Uhr, Ankunft 12.42 Uhr) werden nach Polizeischätzungen rund 300 Fans von Meppen anreisen. 500 bis 1000 Emsländer dürften ihre Mannschaft unterstützen. Eingestuft ist die Partie vom Niedersächsischen Fußballverband als Risikospiel – wie alle Auswärtsspiele des SV Meppen. Das heißt, Ordnungsdienst und Polizeipräsenz sind verstärkt.

Spannung im Kampf „auf Augenhöhe“

rs Meppen.-Diese Konstellation wünscht sich der SV Meppen auch am drittletzten Spieltag der Saison am Freitag, 8. Mai, beim Rückspiel: Der Tabellenerste der Oberliga trifft auf den Tabellenzweiten, der beste Angriff der Liga (Meppen 44 Tore) auf die beste Abwehr (VfB Oldenburg 8), und das Ergebnis entscheidet über den Aufstiegsplatz! Mehr geht nicht! Das garantiert eine tolle Kulisse für einen der letzten ganz großen Oberliga-Schlager – wie am Sonntag, wenn SVM-Trainer Hubert Hüring mit seiner jungen Mannschaft bei seinem erfahrenen Ex-Klub VfB Oldenburg antreten muss.

Vorteil für Meppen: Die erste Partie ist noch nicht entscheidend für die Meisterschaft. Es ist ein erstes Aufeinandertreffen zweier Mannschaften, die „auf Augenhöhe“ sind, wenn sie ihr Leistungsvermögen abrufen. So jedenfalls schätzt Hüring den Gegner ein, den er bei den Spielen in Leer, Langenhagen, Rehden und gegen Bavenstedt beobachtet hat. Da ist es einfach nur spannend, wer sich diesmal durchsetzt.
Beim letzten Mal war es der VfB, der mit seinem 3:0-Erfolg das Schicksal von Trainer Alo Weusthof besiegelte und Hubert Hüring auf den Schild hob. „Ich rechne aber nicht damit, dass ich im Falle einer Niederlage gleich entlassen werde“, scherzte der 58-jährige Pädagoge, der auswärts in dieser Saison mit seinem Team noch nie verlor. Und Gleiches gilt auch für seinen Kollegen Joe Zinnbauer, der mit seiner Mannschaft schon seit elf Spielen ungeschlagen ist und letzte Sicherheit beim 6:0 über den TuS Lingen fand.

„Favorit ist der VfB“, sagt Hüring. „Weil die alle Mann an Bord haben und wir nicht.“ Und weil der VfB mit den Brüdern Baal und Jonas Wangler nur wenige Youngster, dafür aber mit Abwehrspieler Burgardt (von Cloppenburg), Malchow (von Trier) und Mayer (von Wilhelmshaven), Mittelfeldspieler Deumelandt (von Magdeburg) und Thölking oder auch Torjäger Salomo über viel gestandene Kicker verfügt, die einen robusten Ball spielen können. Und trotzdem ist der Aufstiegsdruck bei den Oldenburgern riesig, wie die Beschwerde gegen die drei Punkte belegt, die dem SVM aus dem Havelsespiel zugesprochen wurden.

Beim SVM haben zwar Bortolozzo und Hajrizi das Training wieder aufgenommen, fehlen aber ebenso wie Hoppe, der drei Wochen Sperre absitzen muss. Doch neben der Aufstellung ist die Einstellung entscheidend, wissen die SVer. Schon im Hinspiel.

Quelle: Emslandsport

Eingestellt am 15. November 2008 • Kategorie: Aktuelles, Amateurmarkt Allgemein, Oberliga Niedersachsen, SV Meppen

Eingestellt von Rene Werner
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