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SV Meppen: Zufrieden mit Punkteteilung

            
Meppen (hg) – Es gab nach dem 1:1 gegen den VfL Oldenburg auf Seiten des gastgebenden Fußball-Oberligisten SV Meppen nur ganz, ganz wenige Zuschauer, die unzufrieden waren mit diesem einen Zähler, der schließlich zwei Punkte von einem Sieg entfernt ist.

“Wir waren vor dem Wechsel in einer temporeichen Partie feldüberlegen”, meinte Oldenburg Co-Trainer Ulf Kliche. Damit hatte er recht. Aber nach dem Wechsel hätten die Meppener nach dem unglücklichen 0:1 nach einem von Westerveld abgefälschten Weitschuss auch noch mehr als das 1:1 erreichen können. So war es schon nach dem 1:1 in Nordhorn gewesen, als der Punkt als Gewinn abgehakt wurde, aber später den zwei verpassten Zählern nachgeweint worden war. Aber: Das Vergleichen ist der Anfang der Unzufriedenheit.

“Es sieht gut aus, die Meppener Fans fangen schon leicht an zu pfeifen”. Diesem zweiten Teil der Kliche-Halbzeitanalyse kann auch der unparteiische Zuschauer weniger zustimmen. Die Emsländer unter den mehr als 3000 Zuschauern standen zu ihrer Elf, trieben sie auch nach dem 0:1 an. Die Mannschaft machte mit einer couragierten Leistung mächtig Werbung für das Pokal-Spiel am Dienstag gegen den Drittligisten Kickers Emden. “Wir haben uns den Punktgewinn redlich verdient”. Hier wiederum hatte Kliche dann doch Recht.

Reinhold Tattermusch, der Sportliche Leiter beim SVM, sah denn auch mehr das 1:1 als Punktgewinn, “auch wenn wir durchaus das Spiel noch hätten biegen können”. “Wir können nicht dauernd hoch gewinnen”, assistierten Präsident Meiners und Vize Detlef Specken: “… und nicht jeden Gegner weghauen”.

“Man sollte nicht vergessen, dass wir gegen eine ausgebuffte Elf gespielt haben”, meinte Meppens Trainer Hubert Hüring, der gleich die Wertung für die Oldenburger mit übernahm: “Beide Mannschaften können damit leben”. Es habe in der Schlussphase ein packendes kampfstarkes Duell gegeben. Lob zollte Hüring seinen Youngstern, wobei er Marcel Hoppe das “erlösende Tor” für die 89. Minute gegen Kickers Emden wünschte. “Der SV Meppen kann stolz auf seine Jungs sein, die hoffentlich Zeit zum Entwickeln bekommen”.

Frank Claaßen, Hürings Pendant auf VfL-Seite, verwies auf seinen “dünnen Kader”, der dann auch – wie erwartet – zum starken Druck der Meppener in den letzten Minuten geführt habe. “Ich freue mich immer wieder aufs Emsland”, meinte der einst für den SVM auflaufende VfL-Trainer.

Einen zufriedenen Gesichtsausdruck zeigte auch ein anderer Ex-Meppener, Jan-Dirk Riedesel, der Papenburger in Diensten des VfL. “Frank hat uns ganz toll eingestellt”.

SV Meppen: Antczak – Natusch (66. Assinouko), Göttsch, Westerveld, Schnettberg (56. Hoppe) – Wigger, Dogan – Stefan Raming-Freesen, Bortolozzo, Schepers (66. Lammers) – Gerdes Tore: 0:1 Ferrulli (52.), 1:1 (75.) Gerdes mit Kopfball nach Flanke von Schepers

Quelle: Emsland Kurrier

Eingestellt am 15. September 2008 • Kategorie: Amateurmarkt Allgemein, Oberliga Niedersachsen

Eingestellt von Rene Werner
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